Bizepssehnenentzündung: So findest Du Ursachen & Lösungen
Kurzübersicht
Bizepssehnenentzündung: Wie entsteht Sie?
Bizepssehnenentzündung: Welche Symptome treten auf?
Bizepssehnenentzündung: Was sind die Ursachen?
Bizepssehnenentzündung: Welche Behandlungen gibt es?
Bizepssehnenentzündung: Videos
Bizepssehnenentzündung: ⚡ Durch schlechte Körperhaltung? - Übungen und TippsBizepssehnenentzündung: ⚡ So wird man sie los - Übungen und TippsÜbung für Bizepssehne: ➡️ Massage der Bizepssehne
Bizepssehnenentzündung: nicht nur Sportler sind betroffen

Die Bizepssehnenentzündung, oft unter dem ICD-10-Code M75.2 klassifiziert, ist eine häufige und oft schwer zu behandelnde Schultererkrankung. Die lange Bizepssehne (LBS) verläuft vom Bizepsmuskel bis zur Verankerung nahe der Gelenkschale des Schultergelenks (Labrum). Auf ihrem Weg durch einen engen Knochenkanal ist sie großer Reibung ausgesetzt, was zu Schwellungen und Entzündungen führen kann. Ist die Bizepssehne entzündet, treten oft starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf. Mit der Zeit kann es zu einer Auffaserung der Sehne kommen, die sie instabil macht..
Zusätzlich geht die anatomisch bedingte Enge der Bizepssehne oft mit einer Fehlhaltung der Brustwirbelsäule (BWS) einher. Typisch dafür sind nach vorne hängende Schultern, die meist auf eine muskuläre Dysbalance im Schulterbereich zurückzuführen sind: Sind die Haltemuskeln am hinteren Teil der Rotatorenmanschette zu schwach, werden die Schultern von der Brustmuskulatur nach vorne gezogen.
Effektive Maßnahmen zur Behandlung, wie gezielte Übungen oder spezielle Hilfsmittel, können helfen, die Belastung zu reduzieren und die Entzündung der Bizepssehne zu lindern.
Bizepssehnenentzündung: Typische Schmerzen
- Im Bereich des Brust-Achselübergangs in Richtung Schulter: Die Schmerzen strahlen häufig entlang des Verlaufs der Bizepssehne aus und können sich durch bestimmte Bewegungen, wie das Heben des Arms oder das Tragen schwerer Lasten, verstärken.
- In der Schulterpartie: Betroffene verspüren oft einen tief sitzenden Schmerz in der vorderen Schulterregion. Besonders unangenehm wird es bei Überkopfarbeiten, Drehen des Arms oder bei Druck auf die vordere Schulter.

Bizepssehnenentzündung: Häufige Ursachen
- Andauernde Fehlhaltung:
Eine schlechte Körperhaltung, insbesondere ein Rundrücken oder eine nach vorne geneigte Haltung der Schultern, belastet die Bizepssehne übermäßig. Diese Fehlhaltung führt dazu, dass die Sehne ständig unter Spannung steht und gereizt wird. Besonders bei Schreibtischarbeit oder langem Sitzen ohne ergonomische Unterstützung tritt dieses Problem häufig auf. - Verletzung:
Plötzliche Traumata, wie ein Sturz auf die Schulter oder eine abrupte Bewegung, können die Bizepssehne beschädigen. Dabei kann es zu Mikroverletzungen kommen, die sich im Laufe der Zeit entzünden. Auch Sportverletzungen, wie sie bei Kontaktsportarten oder beim Gewichtheben vorkommen, sind häufige Auslöser. - Überlastung:
Wiederholte, monotone Bewegungen oder Überkopfarbeiten belasten die Bizepssehne stark. Tätigkeiten wie Malen, Arbeiten in der Bauindustrie oder sportliche Aktivitäten wie Tennis, Schwimmen oder Krafttraining können zu einer chronischen Überbelastung führen. Diese Überlastung verursacht mikroskopische Schäden, die zu einer Entzündung und langfristigen Verschlechterung der Sehnenstruktur führen können.
Bizepssehnenentzündung: Schlafen ohne Schmerzen
Eine Bizepssehnenentzündung kann den Schlaf stark beeinträchtigen, besonders wenn man auf der betroffenen Schulter liegt. Entlastende Schlafpositionen und geeignete Kissen können helfen, die Beschwerden zu lindern und die Nachtruhe zu verbessern.
Entzündung der Bizepssehne: Was hilft?
- Ursache beheben mit der Schulterhilfe: Um die Ursache der Beschwerden nachhaltig zu behandeln, ist die Schulterhilfe die effektivste Methode. Sie richtet die Brustwirbelsäule (BWS) auf, stärkt gezielt die hinteren Anteile der Rotatorenmanschette und korrigiert muskuläre Dysbalancen. Dies führt zu einer spürbaren Entlastung des Bizepssehnenverlaufs und kann langfristig Schulterprobleme verhindern. Seit Jahren bewährt sich die Schulterhilfe als sinnvolle Lösung bei den verschiedensten Schulterproblematiken.
- Symptome lindern mit Kühlung: Bei einer Bizepssehnenentzündung oder Reizung in der Schulter kann gezielte Kühlung der schmerzenden Bereiche helfen, die akuten Symptome zu lindern. Tiefgekühlte Coolpacks, unser FIXURA PAD oder unser Coolshirt, die das Verrutschen der Kühlkissen verhindern, sind hierfür besonders geeignet. Diese Maßnahme wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd.
- Kortison-Spritzen: Wenn die Schmerzen trotz anderer Maßnahmen über Wochen oder Monate anhalten, kann eine Injektion mit Kortisonpräparaten durch Fachärzte für Orthopädie in Betracht gezogen werden. Das Kortison wird in die Nähe der betroffenen Bizepssehne injiziert. Die möglichen Nebenwirkungen sollten vorher im Arztgespräch abgeklärt werden.
Häufig gestellte Fragen zur Bizepssehnenentzündung
Was sind die häufigsten Ursachen einer Bizepssehnenentzündung?
Die Entzündung der Bizepssehne entsteht häufig durch wiederholte Überkopfbewegungen, schweres Heben oder altersbedingten Verschleiß. Auch eine schlechte Körperhaltung und einseitige Belastungen können das Risiko erhöhen.
Welche Symptome deuten auf eine Bizepssehnenentzündung hin?
Typische Anzeichen sind Schmerzen im vorderen Schulterbereich, die bis zum Ellenbogen ausstrahlen können, Druckempfindlichkeit, Schwellungen und eingeschränkte Beweglichkeit des Arms – insbesondere bei Überkopfbewegungen.
Wie wird eine Bizepssehnenentzündung diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt durch eine klinische Untersuchung, bei der Schmerzpunkte und Beweglichkeit getestet werden. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT können zur Bestätigung und Beurteilung des Sehnenzustands eingesetzt werden.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Zu den konservativen Therapien gehören Ruhe, Kühlung, entzündungshemmende Medikamente und Physiotherapie. Ergänzend kann das Coolshirt die Schulterregion thermisch entlasten und Reizungen lindern. Bei muskulären Dysbalancen hilft ein gezieltes Heimtraining – etwa mit der Schulterhilfe, um die Rückseite der Schulter schonend zu kräftigen.
Wie lange dauert die Heilung einer Bizepssehnenentzündung?
Die Genesungsdauer variiert je nach Schwere der Entzündung und individueller Reaktion auf die Behandlung. In der Regel dauert die Heilung mehrere Wochen bis Monate – eine Kombination aus Schonung, Bewegung und gezielter Kräftigung kann den Prozess unterstützen.
Kann eine Bizepssehnenentzündung von selbst heilen?
In manchen Fällen klingt eine leichte Entzündung mit Schonung und Ruhe wieder ab. Ohne gezielte Maßnahmen besteht jedoch das Risiko, dass sich die Beschwerden verfestigen oder wiederkehren. Bei anhaltenden Symptomen kann eine unterstützende Anwendung des FIXURA PADS oder Coolshirts zur Linderung beitragen.
Welche Übungen helfen bei der Genesung?
Sanfte Mobilisations- und Kräftigungsübungen für die hintere Schulter- und Rotatorenmuskulatur sind besonders sinnvoll. Die Schulterhilfe bietet ein gelenkschonendes Trainingskonzept, das sich ideal für eine kontrollierte Heimtherapie eignet – auch als Ergänzung zur Physiotherapie.
Ist eine Operation immer notwendig?
Nein, eine Operation ist nur in Ausnahmefällen nötig – etwa bei strukturellen Schäden oder anhaltenden Beschwerden trotz konservativer Maßnahmen. Mit einem gezielten Trainingsansatz, wie ihn z. B. die Schulterhilfe bietet, lassen sich viele Beschwerden nachhaltig ohne OP verbessern.
Wie kann ich einer Bizepssehnenentzündung vorbeugen?
Eine stabile Körperhaltung und ausgeglichene Schulterbelastung sind entscheidend, um Überlastungen der Bizepssehne zu vermeiden. Besonders bei langem Sitzen – etwa im Büro oder im Auto – kann die Schulterhilfe helfen, die Haltung im Schultergürtel gezielt zu verbessern und muskuläre Dysbalancen vorzubeugen. So bleibt die Schulter langfristig beweglich und belastbar.
Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Wenn Schmerzen über mehrere Tage bestehen, sich die Beweglichkeit verschlechtert oder Kraftverlust auftritt, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um die richtige Therapie einzuleiten und mögliche Folgeschäden zu vermeiden.
Zuletzt aktualisiert: 08.06.2025




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