muskulaere-dysbalance-schulter

Muskuläre Dysbalance der Schulter: Symptome, Diagnose, Behandlung

 

Unter einer muskulären Dysbalance verstehen Ärzte ein Ungleichgewicht der Muskulatur. Im Schulterbereich entsteht es durch kräftige Muskeln auf der Ober- und Vorderseite und deutlich schwächere Muskeln auf der Schulterrückseite. Bildhaft gesprochen ist es ähnlich wie beim Tauziehen: Der Stärkere gewinnt.

Warum das so ist, liegt an der Anatomie des Menschen. Alltagsbedingt bewegen wir unsere Arme meist seitlich, nach vorne oder nach oben. Folglich werden auch nur bestimmte Muskeln beansprucht und somit gekräftigt. Das sind vor allem:

Die muskuläre Dysbalance einfach beseitigen

 

Muskeln der Rotatorenmanschette

Arme strecken, Arme anheben: Der Deltamuskel ist recht kräftig, weil er Tag für Tag fast ständig in Aktion ist. Im Gegensatz dazu werden bestimmte Muskeln der Rotatorenmanschette kaum beansprucht:

Rein theoretisch sollen diese Muskeln den Oberarmknochen durch Bewegung in seiner Gelenkschale stabilisieren. Die Praxis sieht hingegen oft anders aus: Bei alltäglichen Bewegungen werden beide Muskeln tatsächlich kaum gebraucht, sprich: so gut wie nicht trainiert. Dass sie dadurch mit der Zeit verkümmern und ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können, liegt auf der Hand.

Zusätzlich strapazieren bestimmte Armbewegungen die Schultermuskeln Infraspinatus und Teres Minor. Führen wir Tätigkeiten zur Seite, nach vorne und nach oben aus, werden zwangsläufig beide mitgezogen und gedehnt. Damit spitzt sich das Dilemma der muskulären Dysbalance immer weiter zu, bis die Rotatorenmanschette den Oberarmkopf nicht mehr in der Gelenkschale halten kann.

Das erklärt, warum manche Sportler schon in jungen Jahren unter muskulären Dysbalancen und einem Impingementsyndrom der Schulter leiden:

Dysbalance der Schulter durch Überkopfsportart z.B.Tennis

  • Handballer
  • Volleyballer
  • Tennisspieler
  • Schwimmer
  • alle weiteren Überkopfsportler

Bei diesen Sportarten werden die Arme vorwiegend nach vorne und nach oben bewegt. Das bedeutet im Vergleich zu „normalen“ Menschen: Der Deltamuskel und die Brustmuskulatur sind noch viel kräftiger und die Muskeln der Rotatorenmanschette erheblich schwächer.

 

Regelmäßige Bewegung tut der Schulter gut

Bewegung der Schulter: Gezielte Kräftigung der Außenrotatoren

Um einer muskulären Dysbalance und einem anschließenden Impingement-Syndrom entgegenzuwirken, ist ein Training der Schultermuskulatur oft zielführend. Wie erfolgreich das mit einem speziellen Trainingsgerät sein kann, zeigt eine wissenschaftliche Studie der Universität Duisburg-Essen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Mühlbauer untersuchten Sportwissenschaftler, ob ein Trainieren mit der Schulterhilfe beweglicher macht, mehr Muskelkraft bringt und Schmerzen lindert. Dieser Trainingsbügel für die Schulter eignet sich aber nicht nur für Sportler. Die einfachen Übungen des Schultertrainings kann beinahe jeder zu Hause durchführen.



Erfahrungen & Bewertungen zu AktiFlex Produkte KG