Thomas Duttine

Schulterschmerzen - Wärme oder Kälte?

Veröffentlicht von Thomas Duttine am Dienstag, 25 Juli 2017 in Schultererkrankungen

Bei Schulterschmerzen und einer begleitenden Schleimbeutel- oder Bizepssehnenentzündung bzw. Bizepssehnenreizung der Schulter, welche Behandlung ist richtig, Kälte oder Wärme? Wir klären dies für Sie auf!

Ganz klare Antwort: Generell sollte Kälte bei akuten Entzündungen des Schleimbeutels, Bizepssehne und der Supraspinatus-Sehne, aber auch bei ausgeprägter Tendinitis calcarea, oder Arthritis, zur Behandlung eingesetzt werden.

Warum ist Wärme der falsche Weg?

Der Einsatz von Wärme bei diesen Krankheitsbildern, führt fast immer zu Verschlimmerungen einer bestehenden Entzündung. Es feuert diese Entzündungen quasi noch an. Es ist in etwa das Gleiche, als wenn ich ein Feuer mit Öl löschen will.

Auf das richtige Kühlen kommt es an!

Besonders wichtig ist es aber auch, wie man kühlt. Falsches Kühlen kann nämlich zu Hautschäden führen, zu regelrechten Verbrennungen. Das passiert dann, wenn man tiefgekühlte Kühlkissen direkt auf die Haut auflegt. Schon nach kurzer Zeit kann es dabei zu Hautschäden kommen. Da die Schmerzrezeptoren der Haut durch die Kälteeinwirkung quasi „betäubt“ werden, spürt man diese Verbrennungen zuerst gar nicht.

Kühlt man also im Bereich des Schleimbeutels, oder der Bizepssehne der Schulter, sollte man immer ein Stück Stoff oder Küchenkrepp o.ä. zwischen Haut und Kühlkissen legen. Auch sollte man diese Bereiche der Schulter nicht zu großflächig kühlen. Entzündungen dort beschränken sich von außen gesehen, auf Areale von wenigen Quadratzentimetern.

Es macht nicht nur wenig Sinn, die ganze Schulter mit zu großen Kühlkissen regelrecht in Eis zu packen, es führt rasch dazu, das unnötig Muskeln verhärten und verkrampfen und schmerzen. Diese sehr unangenehmen Begleiterscheinungen führen dazu, das man in Folge zu wenig und unzureichend kühlt.

So kühlt man richtig

Richtig kühlt man an der Schulter mit sehr kleinen Kühlkissen und  nur in den kleinen Arealen von Bizepssehne und Schleimbeutel. Erschwert wird das so wichtige Kühlen im Bereich der Schulter aber dadurch, dass hier kein Kühlkissen vernünftig hält. Sie verrutschen und fallen leicht herunter.

Um sie zu fixieren, kann man sie mit Tape, oder z.B. auch Tesa Krepp befestigen. Diese umständliche Verfahrensweise führt aber schon rasch dazu, dass man nicht so häufig kühlt, wie es eigentlich nötig wäre, um Wirksamkeit zu erreichen.

Das Coolshirt für gezieltes und einfaches kühlen

Das Coolshirt von AktiFlex wurde genau für diesen Anwendungszweck konzipiert. Auf beiden Schulter befinden sich aufgenähte Taschen, genau über den Bereichen von Bizepssehne und Schleimbeutel und Rotatorenmanschette (Supraspinatus Sehne). Zum Coolshirt werden 6 kleine Coolpacks geliefert, die genau in diese Taschen passen. Man kann punktuell gezielt Bizepssehne und Schleimbeutel gleichzeitig kühlen. Die Packs bleiben immer an Ort und Stelle und der Stoff des Shirts, schützt die Haut vor Schäden. Man muss nicht ruhig halten um ein Herunterfallen der Packs zu verhindern, sondern kann, während der Schulter wirksam geholfen wird, seinen Alltag verrichten.

Auch kann man mit der nötigen Häufigkeit kühlen, was oft bereits innerhalb weniger Tage zur Besserung führt.

Das in Handarbeit von eigenen Näherinnen von AktiFlex konfektionierte, hochwirksame „Coolshirt“ inkl. Anleitung gibt es bereits für 34,90 €.

Foto: © Romolo Tavani, stockyimages - Fotolia.com

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