Nicko Duttine

Heuschnupfen - Woher kommt er und wie kann man ihn behandeln?

Veröffentlicht von Nicko Duttine am Donnerstag, 18 April 2019 in Gesundheit

Heuschnupfen - Pollenallergie - Was kann man dagegen tun.

Heuschnupfen ist für Millionen Menschen eine jedes Jahr wiederkehrende Qual, da sich diese Form der Pollenallergie meist als saisonal allergischer Schnupfen bemerkbar macht. Mit dem Pollenflug beginnen die Beschwerden: Die Nase läuft und häufig sind auch die Augen betroffen oder es kommt zu weiteren Beschwerden wie Kopfschmerzen. Jeder fünfte Mensch leidet in Deutschland darunter. Besonders gravierend ist es, wenn aus dem Heuschnupfen ein allergisches Asthma wird. Im folgenden Ratgeber lesen Sie alles Wissenswerte zu den Ursachen, Symptomen sowie den Möglichkeiten der Behandlung und Vorbeugung.

Was sind die Ursachen für Heuschnupfen?

In den letzten Jahren ist die Zahl der Pollenallergiker zunehmend gestiegen. Die Gründe sind nicht eindeutig klar. Einig sind sich Experten jedoch darüber, dass genetische Faktoren und Umwelteinflüsse bei der Entstehung mitwirken. Baum-, Gräser-, Kräuter- und Getreidepollen können den Heuschnupfen auslösen. Der Grund: Das Immunsystem reagiert auf die Eiweiße verschiedener Pflanzenpollen überempfindlich, obwohl es eigentlich harmlose Substanzen sind. Nachdem ein erster Kontakt stattgefunden hat, werden vom Immunsystem besondere Abwehrstoffe, die sogenannten IgE-Antikörper gebildet. Wenn ein erneuter Kontakt mit Blütenstaub stattfindet, binden sie sich an die Mastzellen, die auch zur körpereigenen Abwehr gehören und Histamine ausschütten. Hierbei handelt es sich um Entzündungsbotenstoffe, die die Allergiebeschwerden verursachen.

Welche Allergene treten vermehrt auf?

Heuschnupfen - Haselpollen

Haselpollen gehören zu den wichtigsten Allergieerregern. Zahlreiche Menschen sind zudem gegen Birken- und Erlenpollen allergisch. Das Gleiche gilt für Gräserpollen. Unter den Getreidepollen ist es der Roggen, der ein großes Allergiepotential hat. Bei den Kräutern sind es beispielsweise Beifuß- und Nesselpollen. Doch auch Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelpilze gehören zu den Auslösern. In diesem Fall treten die Symptome oftmals ganzjährig und nicht nur saisonal auf.

Beschwerden sind häufig nicht nur im Frühjahr und Sommer vorhanden

Im Frühjahr und Sommer, also in den Hauptblühperioden, reagieren Betroffene auf die Pollen (Blütenstaub) mit den Symptomen, die einer Erkältung ähneln. Bei vielen Pollenallergikern sind es mehrere verschiedene Blütenpflanzen, sodass sich die Beschwerden aufgrund der unterschiedlichen Blütezeiten bei manchen Betroffenen von Februar bis Oktober bemerkbar machen. Frühblüher wie Erle oder Haselnuss laufen beispielsweise bereits im Januar bis Februar zu ihrer "Hochform" auf. Kräuter wie Ambrosia blühen dagegen bis in den frühen Herbst hinein, sodass sich die Pollensaison nahezu über das gesamte Jahr erstreckt. Auch durch die Klimaerwärmung verschieben sich die Blütezeiten. Zudem reagieren Heuschnupfengeplagte im Laufe der Jahre oftmals auf immer mehr Stoffe allergisch, sodass aus dem saisonalen Heuschnupfen nicht selten ein ganzjähriger Dauerschnupfen wird. Bei einer Kreuzallergie beispielsweise reagiert das körpereigene Abwehrsystem auf Baumpollen und ähnlich strukturierte Pflanzenstoffe gleichermaßen allergisch.  

Mögliche Kreuzallergien sind zum Beispiel:

  • Birkenpollen mit Nüssen, Äpfeln, Mandeln und Karotten
  • Beifußpollen mit Sellerie, Kamille, Kiwi, Paprika, Koriander und Erdnüssen
  • Sellerie mit Beifuß, Birke, Karotte und Gewürze

Unterschiedliche Möglichkeiten der Verbreitung der Pollen

Pflanzen verbreiten ihre Pollen entweder über den Wind oder durch Insekten. Insektenbestäubende Pflanzen sind für Pollenallergiker verträglicher, da weniger der relativ schweren Pollen produziert werden. Windbestäubte Pollen hingegen stoßen sehr große Mengen allergieauslösende Pollen aus. Sie sind leicht und somit besonders flugfähig. Zudem sind sie mit 10 bis 20 Mikrometer kleiner und dringen daher einfacher in die Atemwege ein. Wenige Pollenkörner genügen, um beim Allergiker die Reaktion des Immunsystems auszulösen.

Die Symptome des Heuschnupfens

Symptome des Heuschnupfen

Die Polleneiweiße lösen die Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen aus, beispielsweise Histamin. Sie sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße weiten, wodurch die Nasenschleimhaut anschwillt. Durch die Entzündungsbotenstoffe werden zudem Zellen des Immunsystems angelockt, die an den Schleimhäuten eine Entzündungsreaktion verursachen. Dadurch ergeben sich die typischen Heuschnupfen-Symptome. Betroffen sind vorwiegend die Körperstellen, auf die die Allergene (Pollen) direkt treffen: Dies sind die Schleimhaut der Nase und die Bindehaut der Augen.

Zu den möglichen Beschwerden gehören:

  • Reizungen und Anschwellen der Schleimhäute
  • laufende, verstopfte und juckende Nase
  • Fließschnupfen und Essattacken, zum Teil mehrere Minuten lang
  • Behinderung der Nasenatmung
  • gerötete, juckende Augen
  • Tränenfluss
  • Lidschwellung und Lichtscheu
  • gegebenenfalls Juckreiz der Schleimhäute im Mund und Rachen

Die typischen Heuschnupfen-Symptome können dem Betroffenen sehr schwer zu schaffen machen. Weitere Beschwerden, die viele Allergiker bei Pollenflug wahrnehmen sind:

  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen bis hin zu Migräne
  • Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Atemprobleme
  • allgemeines Krankheitsgefühl

Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, zum Beispiel Blähungen oder Durchfall, können durch das Verschlucken von Pollen auftreten.

Wie wird Heuschnupfen diagnostiziert?

Der richtige Ansprechpartner ist bei einem Verdacht auf Heuschnupfen ein Mediziner mit der Zusatzbezeichnung "Allergologie". Meist sind es Hautärzte, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Lungenfachärzte, Internisten oder Kinderärzte mit entsprechender Zusatzausbildung. Die Anamnese, also die Erhebung der Krankengeschichte, spielt bei der Diagnose eine wichtige Rolle. Die Beschreibung der Symptome, Zeitangaben bezüglich des Auftretens der Beschwerden und der Hinweis, ob bei weiteren Familienmitgliedern eine allergische Erkrankung vorliegt, liefern dem Arzt gute Hinweise, dass es sich eventuell um Heuschnupfen handelt. Um zu prüfen, welche Allergene die Beschwerden verursachen, kommt meistens der Pricktest zum Einsatz.

Wie funktioniert der Pricktest?

Hierbei wird ein Tropfen der allergenhaltigen Lösungen auf den Arm des Betroffenen geträufelt und die Haut anschließend leicht angeritzt. Liegt eine Überempfindlichkeit gegenüber einem bestimmten Allergen vor, rötet sich die Haut an der Stelle innerhalb von 15 bis 20 Minuten und es bilden sich außerdem Quaddeln. Bestehen nach dem Pricktest nach wie vor Unklarheiten, kommen Laboruntersuchungen zum Einsatz, bei denen die Gesamtkonzentration der Antikörper oder deren Konzentration im Blut ermittelt wird. Um festzustellen, ob die Lunge ebenfalls betroffen ist, eignet sich die Durchführung einer Lungenfunktion.

Wie funktioniert ein Provokationstest?

Hierbei wird der verdächtige Stoff in die Nase oder auf die Bindehaut- oder Bronchialschleimhaut aufgebracht. Die Schleimhäute schwellen bei positiver Reaktion an und es kommt zu weiteren Beschwerden. Da der Test zu schweren allergischen Reaktionen oder sogar zum anaphylaktischen Schock führen kann, wird der Patient im Anschluss mindestens 30 Minuten lang ärztlich überwacht.

Wie kann der Heuschnupfen behandelt werden?

Heuschnupfen wirksam behandeln

Zur Linderung der Beschwerden gibt es verschiedene Medikamente, mit denen die überschießende Abwehrreaktion eingedämmt werden soll. Die meisten Mittel blockieren die Freisetzung des Histamins, dem Hauptbotenstoff der allergischen Reaktionen, der für die Rötung, Schwellung und den Juckreiz verantwortlich ist.

Zu den synthetischen Präparaten gehören:

  • Antihistaminika
  • Mastzellstabilisatoren
  • bei ausgeprägten Beschwerden Kortison wie Flunisolid, Budesonid, Mometason oder Fluticason

Antihistaminika gibt es für die lokale Anwendung als Nasenspray wie Levocabastin. Daneben sind sie in Tablettenform erhältlich, beispielsweise Levocetirizin oder Fexofenadin. Wirkstoffe wie Cetirizin sind in der Apotheke ohne Rezept erhältlich. Daneben ist eine Behandlung mit nasalem Ipratropiumbromid und oralem Leukotrienrezeptor-Antagonisten möglich. Inhalationen mit salzhaltigem Wasser können die allergischen Reaktionen ebenso abschwächen. Gegen Augenbeschwerden kommen Augentropfen mit verschiedenen Wirkstoffen wie Antazolin zum Einsatz. Die Medikamente führen nicht zur Heilung, denn die Beschwerden treten nach dem Absetzen erneut auf. Betroffene müssen sie daher jedes Jahr zur Pollenflugsaison einnehmen.

Spezifische Immuntherapie

Auch mit einer spezifischen Immuntherapie können Betroffene das bei der Pollenallergie überschießende Immunsystem oftmals in den Griff bekommen. Hierbei handelt es sich um eine langwierige, mehrjährige Hyposensibilisierung, also Gewöhnung des körpereigenen Immunsystems an das Allergen, das in aufsteigender Dosis gespritzt wird. Alternativ wird es als Tropfen- oder Tablettenpräparat verabreicht. Das Abwehrsystem gewöhnt sich auf diese Weise schrittweise an das Allergen, damit es am Ende der Therapie nicht mehr als Fremdstoff bekämpft wird und die allergischen Reaktionen ausbleiben. Die kontrollierte Zufuhr führt zur erhöhten Toleranz. Diese Therapiemaßnahme wirkt somit an der Ursache der Pollenallergie.

Wie sind die Erfolge bei der Immuntherapie?

Nach dem Abschluss der Immuntherapie können die Medikamente zur Behandlung meist verringert oder sogar abgesetzt werden. Sie kann außerdem oft verhindern, dass sich die Pollenallergie auf andere Allergene ausweitet und der Etagenwechsel stattfindet. Diese Methode, die bei rund 80 Prozent der Pollenallergiker wirkt, dauert mindestens ein bis zwei, maximal drei Jahre. Den größten Erfolg zeigt sie in den ersten zwei bis drei Jahren nach dem Auftreten der Allergie sowie bei Kindern und Jugendlichen.

Eine Behandlung der Symptome ist wichtig: Zum einen wird dadurch Ihre Lebensqualität gesteigert und zum anderen kann die Erkrankung sonst fortschreiten. Unbehandelt können sich Allergien verschlimmern oder auch auf weitere Substanzen ausweiten. Durch eine frühzeitige, konsequente Therapie können Sie den Etagenwechsel in die unteren Atemwege eher verhindern. Besteht mittlerweile ein Asthma bronchiale, muss dieses ebenfalls behandelt werden.

Welche Folgen kann die Pollenallergie haben?

Oftmals kommt es nach einigen Jahren, insbesondere, wenn keine passende Behandlung erfolgt, zum allergischen Asthma. Bei rund 30 Prozent der Betroffenen entwickelt sich innerhalb der nächsten zehn Jahre ein Asthma bronchiale, das mit Beschwerden wie Hustenreiz, Luftnot oder Atemgeräuschen einhergehen kann. Mediziner bezeichnen dies als Etagenwechsel, denn die Beschwerden breiten sich vom oberen Atemtrakt hinab zur Lunge aus. Ignorieren Sie daher die Heuschnupfen-Symptome keinesfalls. Die Behandlung sollte frühzeitig beginnen.

Pollenflugkalender nutzen

Wie stark die Symptome ausgeprägt sind, ist zwischen den Betroffenen unterschiedlich und ist außerdem davon abhängig, wie viele Pollen in der Luft fliegen. Ein Pollenflugkalender informiert Allergiker darüber, wann und wo verschiedene Pollen vorkommen. Hier sind die genauen Zeiten aufgelistet. Mithilfe des Pollenflugkalenders, den Sie in nahezu allen Apotheken kostenfrei erhalten, können Sie auch ermitteln, welche Pflanzen eventuell die Ursache der Allergie sind. Je nachdem, in welchen Monaten die Symptome auftreten und wann sie sich am stärksten zeigen, können Sie aus dem Kalender ablesen, ob die Allergie beispielsweise von Hasel-, Gräser- oder Beifußpollen ausgelöst wird. Es gibt für jede Pollenart typische Pollenflugzeiten. Wenn Sie bereits im Januar Heuschnupfen-Beschwerden haben, reagieren Sie vermutlich auf die Pollen der Hasel und/oder Erle überempfindlich. Der Pollenflugkalender kann auch bei der Urlaubsplanung sinnvoll sein. Der Luftdatenservice bietet Ihnen ebenfalls Informationen über den aktuellen Pollenflug. Hier können Sie nach Postleitzahlen geordnet abrufen, welche Pollen derzeit in hohen Konzentrationen auftreten.

Ist eine Vorbeugung möglich?

Warum bei manchen bestimmte Stoffe allergische Reaktionen auslösen und bei anderen nicht, ist derzeit noch ungeklärt. Jeder kann grundsätzlich eine Allergie entwickeln. Doch es gibt bestimmte Faktoren, die das Risiko erhöhen:

Rauchen

Zigarettenrauch erhöht das Allergie-Risiko allgemein und somit ebenso die Gefahr, an Heuschnupfen zu erkranken.

Genetische Vorbelastung

Es kann seit langem beobachtet werden, dass Allergien innerhalb der Familie vermehrt auftreten. Wenn beide Eltern allergisch sind, haben die Kinder ein Allergierisiko von rund 70 Prozent.

Neurodermitis

Viele Heuschnupfen-Kinder sind sehr früh an Neurodermitis erkrankt. Zu den typischen Symptomen gehören eine trockene, schuppende und juckende Haut, Ausschlag und Ekzeme.

Empfindliche Nasenschleimhaut

Pollenallergiker haben oft eine empfindlichere Nasenschleimhaut, was sie anfälliger für Heuschnupfen macht.

Wohnregion und Schadstoffe

Auf dem Land und Bauernhöfen sind nur ungefähr halb so viele Kinder von Heuschnupfen betroffen wie in der Stadt. Der Grund liegt scheinbar darin, dass Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, mit mehr Keimen in Berührung kommen und somit einen besseren Immunschutz aufbauen als in der Stadt lebende Kinder. Das Immunsystem toleriert Allergene offensichtlich besser. Die Luftverschmutzung gilt als Risikofaktor: Eine erhöhte Feinstaubbelastung, beispielsweise durch Auto- und Industrieabgase, kann bestehende Allergien verstärken. Auch Farben, Lacke, Holzschutzmittel und Formaldehyd gelten als mögliche Risikofaktoren. Diese Schadstoffe reizen die empfindlichen Schleimhäute und schädigen sie, sodass Allergene wie Pollen leichter eindringen können.

Übertriebene Hygiene

kann Allergien fördern, beispielsweise durch eine übermäßige Nutzung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Schwangere, die mögliche Allergieauslöser stets versuchen, zu vermeiden, fördern damit eine Allergie ihres Kindes. Es wird vermutet, dass Allergien zunehmen, da die Menschen heutzutage viel weniger mit Bakterien in Kontakt kommen als früher. So versucht das Immunsystem vermehrt, auch eigentlich harmlose Stoffe abzuwehren. Natürlich sollte die Hygiene nicht vernachlässigt, aber eben auch nicht übertrieben werden.

Haustiere

Haare und Hautschuppen von Haustieren wie Katzen oder Nagetieren wie Meerschweinchen sind starke Allergene. Wenn Sie zu Allergien neigen, ist es besser, wenn Sie sich solche Haustiere nicht zulegen.

Ernährung und Stress

In Lebensmitteln enthaltene Farb- und Konservierungsstoffe können Allergien auslösen. Das Gleiche soll für einen hohen Konsum ungesunder Fette gelten. Auch ein stressiger Lebensstil fördert die Entstehung einer Allergie. Psychische Belastungen durch Stress oder Sorgen begünstigen die Entstehung des Heuschnupfens insbesondere bei einer genetischen Veranlagung.

Was können Pollenallergiker zur Linderung der Beschwerden tun?

Pollenallergie - Linderung bei Regen

Regen verringert die Zahl der Pollen maßgeblich. Der Aufenthalt im Freien ist für Pollenallergiker an diesen Tagen daher viel angenehmer. Für starke Gewitter gilt dies nicht unbedingt. Aufenthalte im Freien sollten in der Haupt-Pollenflugzeit möglichst gemieden oder so gut es geht beschränkt werden. Schließen Sie die Fenster tagsüber und lüften Sie lediglich morgens oder abends, denn dann fliegen weniger Pollen:

  • Die Pollenkonzentration ist auf dem Land von vier bis sechs Uhr am größten, sodass Sie erst abends von 19 bis 24 Uhr lüften sollten.
  • In der Stadt ist die Pollenkonzentration morgens von sechs bis acht Uhr am geringsten. Lüften Sie somit in den Morgenstunden.

Sie können zudem Pollenschutzgitter am Fenster anbringen, denn diese halten einen Großteil der Pollen ab. Vor allem im Schlafzimmer ist das sehr sinnvoll. Waschen Sie die Haare, bevor Sie ins Bett gehen, legen Sie die Straßenkleidung ab, um die Pollenbelastung im Schlafzimmer möglichst gering zu halten, und wechseln Sie die Bettwäsche häufig. Stellen Sie außerdem Luftreinigungsgeräte in Ihrer Wohnung auf, benutzen Sie einen Sauger mit Feinstaubfilter, wischen Sie die Möbel regelmäßig mit einem feuchten Tuch ab und trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien. Ein längerer Aufenthalt im Hochgebirge oder am Meer wirkt sich während der Pollenflugzeit oftmals günstig aus, da die Luft allergenarm und meistens angenehm kühl ist. In schlecht belüftete Lungenbereiche gelangt mehr Sauerstoff und in den Atemwegen werde Schleimansammlungen gelöst. Wenn die Pollensaison vorbei ist, empfiehlt sich eine gründliche Reinigung der Innenräume und Fahrzeuge, um die Pollenbelastung für die nächsten Monate deutlich zu reduzieren. Bei vielen Automodellen besteht die Möglichkeit, die Lüftungsanlagen mit Pollenfiltern nachzurüsten.

Zusammenfassung

Die Folgen einer Pollenallergie kann mit einem Schaden der Lunge enden u.a. Asthma

Nehmen Sie die Krankheit ernst, denn sie ist nicht banal. Bei etwa 30 Prozent der Betroffenen kommt es zum Etagenwechsel der Allergie, sodass tiefere Atemwege betroffen sind, also ein schwerwiegenderes allergisches Asthma bronchiale entsteht. Eine frühzeitige, konsequente Therapie kann dies verhindern. Mit der richtigen Behandlung können die Symptome deutlich abgemildert werden.

Fotos: Fotolia.com - © absolutimages, © tunedin, © djoronimo, © Igor Batenev, © Mari, © Chinnapong

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