Thomas Duttine

Richtige Ernährung bei Arthrose in der Schulter

Veröffentlicht von Thomas Duttine am Freitag, 21 August 2015 in Schultererkrankungen

Schulterschmerzen sind für sich genommen eine Belastung. Spricht der Arzt bei seiner Beurteilung von einer Omarthrose (Arthrose des Schultergelenkes), ist diese Diagnose besonders niederschmetternd. Es ist landläufig bekannt, dass der Gelenkverschleiß nicht heilbar ist. Die Folge ist ein meistens jahrelang dauerndes Martyrium aus Arztbesuchen, Therapien und Schmerzen. Nicht selten gilt dies sogar für den Rest des Lebens. Können Sie wirklich nichts tun? Müssen Sie den Worten vieler Mediziner glauben, die Ihnen ein Leben mit der Arthrose und den damit verbundenen Leiden prognostizieren?


Vieles deutet darauf hin, dass dem Gelenkverschleiß ernährungsbedingte Ursachen zugrunde liegen. Bestimmte Nahrungsmittel begünstigen die Erkrankung. Für Sie ist das eine gute Nachricht. Mit einer Ernährungsumstellung können Sie die Arthrose aufhalten bzw. lindern.

Arthrose lindern durch gesunde Ernährung

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob der Gelenkverschleiß nicht vollständig geheilt werden kann. Bewiesen bzw. wissenschaftlich belegt ist es nicht. Sie können mit Ihrer Ernährung einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gehen und die Schmerzen eindämmen sowie die Ausweitung der Arthrose verhindern. Experten empfehlen den Verzehr einer ganzen Reihe gesunder Lebensmittel.
Viele Obstsorten (insbesondere Beeren), Gemüse (Kartoffeln, Naturreis, u.a.) sowie verschiedene Kaltwassertierarten wie Austern, Kabeljau, Forelle, Heilbutt oder Tintenfisch warten mit wirkungsvollen Inhaltsstoffen auf. Hirse wird nachgesagt, zur Regeneration des Knorpels beitragen zu können.
Bei der Verwendung von Ölen sollten Sie auf diese kaltgepresste Produkte zurückgreifen:

- Diestelöl
- Rapsöl
- Sesamöl
- Walnussöl
- Olivenöl

Arthrose ist u.a. die Folge einer zu sauren Ernährungsweise. Daher sollten Sie auf basische Heißgetränke umstellen. Entsprechende Kräuterteesorten sowie Mischungen aus Kümmel, Anis, Maisbart, Fenchel oder Süßholz sind zu empfehlen. Daneben hat vor allem der grüne Tee eine entzündungshemmende Wirkung, die sich lindernd auf die schmerzhaften Begleiterscheinungen der Arthrose auswirkt. Sie können diesen Effekt durch die Hinzugabe von Zitronenstückchen noch vergrößern.

Freie Radikale werden nicht nur für den Alterungsprozess verantwortlich gemacht. Sie stehen auch im Verdacht, die Entzündungsprozesse einer Arthrose zu fördern. Ihr Speiseplan sollte demzufolge mit Nahrungsmitteln versehen sein, die ausreichend Selen und Kupfer sowie die Vitamine A, E und C enthalten.

Gegen Arthrose ist sprichwörtlich ein Kraut gewachsen. Viele natürliche Kräuter enthalten entzündungshemmende Stoffe. Die folgenden Sorten eignen sich, um Ihre Speisen damit zu würzen:

- Anis
- Dill
- Chili
- Fenchel
- Ingwer
- Kerbel
- Koriander
- Kümmel (besonders Kreuzkümmel)
- Kurkuma
- Majoran
- Minze
- Oregano
- Thymian
- Rosmarin
- Zimt

Nahrungsmittel, die Sie meiden sollten

Die Reihe der gesunden Nahrungsmittel ist lang genug. Sie können es sich leisten, auf die Speisen zu verzichten, die Ihre Arthrose fördern. An erster Stelle stehen tierische Fette. Rindfleisch können Sie in Maßen essen. Anders sieht es beim Schweinefleisch aus, das sie möglichst komplett von Ihrem Speiseplan streichen sollten. Im Prinzip gilt dies für alle Speisen, die hohe Anteile gesättigter und gehärteter Fettsäuren beinhalten. Auf Ihre rote Liste gehören weiterhin Eigelb, Butter, Margarine, Sahne, Kaffee und Alkohol. Leider gibt es auch gesunde Lebensmittel, die bei Arthrose gemieden werden sollten. Darunter fallen u.a. Erdbeeren, Nüsse, Spargel und Tomaten. Zitrusfrüchte sollten Sie wegen des hohen Anteils an Zitronensäure nur in Maßen verzehren.


Foto:© Tijana - Fotolia.com

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