Thomas Duttine

Power aus der Natur: Was Heilpflanzen im Körper bewirken können

Veröffentlicht von Thomas Duttine am Freitag, 31 Januar 2020 in Gesundheit

Heilpflanzen - Power aus der Natur

Es ist seit langem bekannt, dass Heilpflanzen und Heilkräuter bei vielen verschiedenen gesundheitlichen Problemen wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen oder Schulterschmerzen helfen können. Die Wirkung von zahlreichen Heilpflanzen erstreckt sich auf fast jeden Bereich unserer Gesundheit. Der Vorteil gegenüber schulmedizinischen Medikamenten ist, dass sie mit ihren natürlichen Wirkstoffen in der Regel keine Nebenwirkungen aufweisen und meistens sehr gut verträglich sind. Lesen Sie hier alles Wissenswerte über die wichtigsten Heilpflanzen.

 

Pfefferminze (Mentha piperita)

Die Pfefferminze, eine Kreuzung aus Bach- und Krauseminze, gehört zur Familie der Lippenblütler und stammt vermutlich aus Ostasien. Die krautige Pflanze blüht von Juni bis September und kann eine Wuchshöhe von bis zu einen Meter erreichen. Die Blätter sind oval und riechen nach Menthol. Sie schmecken angenehm würzig, zunächst einmal erwärmend und dann kühlend. Die daraus gewonnenen Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide werden medizinisch verwendet. Die Pflanze hat als Heilkraut eine wichtige Bedeutung, denn sie kann viele Beschwerden und Erkrankungen lindern, beispielsweise:

  • nervöse Unruhezustände
  • Erkältungen
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Blähungen und Durchfall
  • Galle- und Leberbeschwerden
  • Spannungskopfschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Muskel- und Nervenschmerzen
  • ätherisches Minzöl eignet sich gut, um steife, verspannte Muskeln zu entspannen

Die Heilpflanze wirkt antibakteriell, antiviral, schmerzstillend, entzündungshemmend, entkrampfend, beruhigend und gallentreibend. Sie hat kaum unerwünschte Effekte wie Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen.

Chlorella

Chlorella - Heilpflanze - Süßwasseralge

Chlorella ist eine einzellige Süßwasseralge, die aus kugelförmigen Einzellern besteht. Durch Zellteilung vermehren sie sich. Sie zählt zu den ältesten Algenarten und existiert schon seit Milliarden von Jahren. Die starke Grünfärbung ensteht durch den enthaltenen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, dessen Gehalt, verglichen mit anderen Pflanzen, überaus hoch ist. Chlorella wird aufgrund der geringen Größe auch als "Mikroalge" bezeichnet. Den Algen, die im Meer und Süßgewässern leben, werden viele positive Wirkungen zugeschrieben. Zur Familie der Chlorella zählen insgesamt 24 Arten. Für die Gesundheit wird insbesondere die Alge Chlorella vulgaris verwendet. Sie soll für folgendes nützlich sein:

  • Förderung der Ausscheidung von Giften aus dem Körper
  • Stimulierung der Bildung roter Blutkörperchen
  • Unterstützung von Schlankheitskuren bei Übergewicht
  • Erhöhte Regenerationsfähigkeit der Körperzellen
  • Verbesserung des Hautbilds dank der entgiftenden Wirkung
  • Stärkung des Kreislauf- und Verdauungssystems
  • Verringerung des "schlechten" LDL-Cholesterins, wovon das Herz und die Gefäße profitieren
  • Wiederherstellung eines optimalen Säure-Basen-Haushalts
  • Stärkung des Immunsystems
  • Erhöhung der Darmtätigkeit dank der reichlich enthaltenen Ballaststoffe

Zudem soll Chlorella antioxidative Wirkungen haben und somit den Körper vor freien Radikalen, Entzündungsprozessen und dem Entarten von Krebszellen schützen können. Wenn Sie Chlorella in der natürlichen Form verzehren, kann Ihr Körper die wertvollen Nährstoffe wie Magnesium, Eisen, Zink, Kalium, Vitamin A und B-Vitamine, Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren und Chlorophyll aufgrund der robusten Struktur nicht aufnehmen, denn die Zellwände sind zu dick. Während der Verarbeitung zu hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln werden die Schichten der Chlorella daher schonend geöffnet. Die Algen werden nach dem Ernten getrocknet und beispielsweise zu Pulver oder Presslingen verarbeitet.

Teufelskralle

Teufelskralle - Heilpflanze bei Entzündungen

Die Teufelskralle, die in Afrikas Savanne gedeiht und zu den Sesamgewächsen gehört, ist eine Heilpflanze, die für Menschen mit Gelenkschmerzen ein absoluter Segen ist. Sie kann Schmerzen lindern und Entzündungen eindämmen, was belegt ist. Somit soll sie bei Erkrankungen der Gelenke wie Arthrose und Rheuma helfen. Schon in den indigenen Stämmen haben die Medizinmänner die wertvolle Teufelskralle gegen Schmerzen in den Gelenken verwendet. Auch heute noch berichten viele betroffene Anwender von positiven Wirkungen bezüglich der Schmerzen sowie Beweglichkeit der Muskeln und Gelenke. Der enthaltene Wirkstoff Harpagosid ist stark entzündungshemmend. Der Effekt ähnelt der Wirkung von Schmerzmitteln wie Aspirin und Ibuprofen. Im Vergleich zu chemischen Mitteln greift die Heilpflanze jedoch die Magenschleimhaut nicht an, sondern ist aufgrund der Bitterstoffe für den Magen sehr bekömmlich. Die Wurzeln, die die wirksamen Inhaltsstoffe enthalten, werden hierfür beispielsweise zum Tee, zu einer Tinktur, zu Kapseln oder Salben verarbeitet. Die Teufelskralle ist gegen rheumatische Beschwerden sowohl bei innerlicher als auch äußerlicher Anwendung sehr wirksam. Die Bitterstoffe fördern zudem die Verdauung, regen die Magensäureproduktion und den Gallenfluss an. Daraus resultiert die lindernde Wirkung bei Verdauungsbeschwerden wie:

  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Sodbrennen
  • Magendrücken
  • Appetitlosigkeit

Die Teufelskralle kann zudem bei Schuppenflechte und Akne oder anderen Hautbeschwerden hilfreich sein: Ideal ist eine Kombination aus äußerlicher Anwendung durch eine Salbe und innerlich, indem zusätzlich Tee getrunken wird. Die Teufelskralle wird zudem bei Stoffwechselerkrankungen, Leber-, Gallen-, Blasen und Nierenleiden eingesetzt. Allgemein heißt es, dass es drei bis zwölf Wochen dauert, bis die afrikanische Teufelskralle ihre heilsame Wirkung gänzlich entfaltet. Ein Tee aus Teufelskrallenwurzel ist bei kurzfristigen Verdauungsbeschwerden geeignet. Hierfür übergießen Sie einen Löffel der getrockneten Heilpflanze mit 200 ml kochendem Wasser und lassen den Tee etwa fünf Stunden lang ziehen und seihen ihn danach ab. Trinken Sie täglich zwei bis drei Tassen über mehrere Wochen, zur Appetitanregung 30 Minuten vor und bei Verdauungsproblemen nach dem Essen. Wenn Sie die Heilpflanze länger einnehmen möchten, beispielsweise bei Gelenkbeschwerden, sollten Sie Kapseln oder Tabletten bevorzugen. Die Teufelskrallenwurzel ruft selten Nebenwirkungen hervor.

Arnika

Arnika - Heilpflanze

Arnika ist eine weitere Heilpflanze, die insbesondere in Nord- und Südeuropa vorkommt und zur Familie der Korbblütler gehört. Sie wächst bis zu 60 cm hoch und blüht von Mai bis August. Arnika wird für verschiedene medizinische Zwecke genutzt, beispielsweise als natürliches Schmerzmittel und bei Blutergüssen. Zu den wertvollen Inhaltsstoffen von Arnika gehören beispielsweise:

  • Flavonoide
  • Flavonole
  • ätherische Öle wie Thymol
  • Bitterstoffe
  • Cumarinverbindungen

Arnika hat dank der enthaltenen Stoffe entzündungshemmende, schmerzlindernde, antirheumatische, abschwellende und durchblutungsfördernde Eigenschaften. Viele schwören bei Muskelzerrungen und anderen Sportverletzungen auf die Verwendung der krautigen, mehrjährigen Pflanze in der Form von Arnika-Schmerzsalben. Das Anwendungsspektrum der Heilpflanze reicht von Rücken- und Gelenkschmerzen über Schwellungen, Wunden, Entzündungen, Prellungen und Blutergüsse bis hin zur Beruhigung der Nerven in stressigen Situationen. Mit Arnika-Öl kann eine natürliche Muskelentspannung durch eine sanfte Massage erfolgen. Bei der rheumatoiden Arthritis oder anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen kann Arnika eine gute Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln wie Ibuprofen sein. So haben Heilpflanzen viele positive Wirkungen auf die Gesundheit, beispielsweise bei Schulterschmerzen. Resultieren sie aus einer Arthrose, können Sie mit dem Heilkraut Arnika viel gegen die unangenehmen Beschwerden tun. Umschläge mit Arnika-Blüten eignen sich gut bei akuten schmerzenden Gelenkentzündungen. Ebenso ideal sind Einreibungen mit Arnika-Salbe. Die Zubereitung für einen Aufguss, den Sie für Umschläge nutzen können, funktioniert folgendermaßen: Übergießen Sie vier Teelöffel getrocknete Arnikablüten mit 100 ml siedendem Wasser und seihen Sie es nach zehn Minuten ab. Nach dem Abkühlen können Sie es für Umschläge verwenden. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit offenen Wunden und den Augen.

Achtung:

Alle Zubereitungen dürfen Sie nur äußerlich anwenden, beispielsweise in der Form von Salben oder Umschlägen. Arnika kann, innerlich angewendet, zu Herzbeschwerden und Vergiftungen führen. Wenn Sie unter einer korbblütlerallergie leiden, sollten Sie auch auf eine äußerliche Anwendung verzichten. Arnika ist hierzulande heimisch, doch da der Bestand in den vergangenen Jahrzehnten erheblich abgenommen hat, darf die in Deutschland beheimatete Pflanze nicht gesammelt werden. Sie steht unter Naturschutz. Sie können getrocknete Arnika-Blüten in Apotheken und Naturkostläden kaufen. Achten Sie jedoch auf Bioqualität.

Rosmarin

Rosmarin - Heilpflanze

Rosmarin wird bereits seit vielen Jahrhunderten geschätzt und von den Römern bereits im Altertum kultiviert. Das Kraut ist mit spitz zulaufenden Nadeln besetzt. Der immergrüne, stark verzweigte Halbstrauch, der zu den Lippenblütlern gehört und aus dem Mittelmeerraum stammt, verströmt einen würzig-herben aromatischen Geruch. Die Blütezeit ist von März bis Mai, wobei manche Kultursorten mehrmals jährlich blühen. Rosmarin findet dank der zahlreichen Inhaltsstoffe und der daraus resultierenden gesundheitsfördernden Wirkung in der Heilkunde seit langem Verwendung, beispielsweise in der Form von Teemischungen und Tinkturen. Die Heilpflanze hat unter anderem folgende positive Wirkungen:

  • Herz und Kreislauf wie Bluthochdruck
  • Nerven und Erschöpfungszustände
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Verdauungsprobleme
  • Krämpfe
  • Frauenbeschwerden
  • Entzündungen
  • Rheumatische Probleme und Muskelbeschwerden
  • Rosmarinöl hilft bei Gelenk- und Muskelschmerzen sowie einem steifen Hals

Rosmarin-Tee wurde in der Volksmedizin schon in der griechischen Antike vermehrt als harntreibendes Mittel angewendet. Entsprechende Bäder sollen den Blutdruck senken und bei Quetschungen oder Verstauchungen helfen. Bei der Dosierung sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Zu viel Rosmarin bzw. zu lange Rosmarin-Bäder begünstigen Krämpfe, Kreislaufbeschwerden, Hautreizungen oder sogar Rauschzustände. Für das Heilbad werden etwa 50 Gramm Rosmarinblätter mit einem Liter Wasser kurz aufgekocht. Im Anschluss lassen Sie es 15 Minuten lang ziehen und geben die Mischung zum Bad. Für die Zubereitung von Tee kochen Sie einen Löffel der klein geschnittenen Rosmarin-Blätter auf. Ein beliebtes Hausmittel ist zudem Rosmarinwein. Sie benötigen für einen Liter 30 Gramm Rosmarin. Schneiden Sie die Nadeln klein und vermischen Sie diese mit dem Wein. Lassen Sie ihn einige Tage lang ziehen und seihen Sie die Reste mit einem Filter ab. Genießen Sie den Wein in sehr geringen Mengen. Dadurch können Sie von einer positiven Wirkung für das Herz und den Kreislauf profitieren.

Kamille

Kamille - Heilpflanze

Die Kamille ist eine weitere Heilpflanze, die vor allem in der Form von Kamillentee Verwendung findet, wenn der Magen oder Darm Beschwerden bereiten. Äußerlich angewendet profitieren Sie ebenso von den heilenden Eigenschaften des einjährigen Krauts. Hier kann die Echte Kamille, die zur Familie der Korbblütler gehört und in ganz Europa vorkommt, beispielsweise bei einer wunden, entzündeten und juckenden Haut für Linderung sorgen. Beim Zerreiben der Blätter entfaltet sich der typische Kamille-Geruch. Die Blütezeit ist von Mai bis September. Zu den gesundheitlichen innerlichen und äußerlichen Anwendungsgebieten des einjährigen Krauts, dessen Herkunft Europa, Asien und Nordamerika ist, gehören beispielsweise:

  • Magen-Darmbeschwerden wie Blähungen
  • Leberleiden
  • Grippe
  • Harnwegsinfekte
  • Hautausschläge und Wunden
  • Entzündungen

Aufgrund der entzündungshemmenden, schmerzstillenden, antibakteriellen und krampflösenden Wirkungen der Kamille ergeben sich für die Zubereitungen verschiedene Anwendungsgebiete. In pharmazeutischer Hinsicht werden vor allem die Blütenköpfe der Kamille genutzt. Sie enthalten ätherische Öle, deren wertvolle Inhaltsstoffe für die heilenden Wirkungen verantwortlich sind. Zur Linderung verschiedener Beschwerden kommen meist getrocknete Kamillenblüten zum Einsatz. Als Gurgellösung hilft sie bei entzündetem Zahnfleisch oder gereiztem Hals, beispielsweise durch eine Erkältung. Konzentriertes Kamillenöl kann, je nach Beschwerden, innerlich oder äußerlich Verwendung finden. Bäder und Inhalationen sind bei Atemwegserkrankungen und Hautproblemen hilfreich. Ein Kamillendampfbad kann Unterstützung bei Nasennebenhöhlenentzündungen bieten. Bei Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen und Völlegefühl empfiehlt sich die Einnahme von Tropfen oder Tee. Kamille ist gut verträglich. Nebenwirkungen sind bei guter Qualität sehr selten. Beschwerden verursacht die Kamille aber bei einer Allergie gegenüber Korbblütler.

Salbei

Salbei -Heilpflanze

Der Salbei, der zur Familie der Lippenblütler gehört, wird schon seit langem als bedeutsame Heilpflanze geschätzt. Die Römer sollen es gewesen sein, die ihn nach Deutschland gebracht haben. Der stark aromatische, verzweigte Halbstrauch kann eine Wuchshöhe von bis zu einem halben Meter erreichen. Die Blütezeit ist von Mai bis Juli. Die Salbeiblätter dienen mit ihren enthaltenen ätherischen Ölen als pflanzliche Arznei. Der Echte Salbei, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, gilt dank der antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften als universelles Heilkraut, das bei vielen Beschwerden helfen kann. Nachgewiesen sind zudem seine antiseptischen Wirkungen gegen Bakterien, Viren und Pilze. Zu den gesundheitlichen Anwendungsmöglichkeiten des Salbeis gehören:

  • Entzündungen im Mund und Rachen
  • Erkältungsbeschwerden wie Heiserkeit und Halsschmerzen
  • Bronchitis und Keuchhusten
  • Zahnfleischentzündungen
  • Verdauungsprobleme wie Sodbrennen, Völlegefühl oder Blähbauch
  • Rheuma
  • Nervosität und leichte Depressionen

Die Heilpflanze kommt als Tee, Gurgellösung, Tinktur und Dampfbad zum Einsatz. Hierfür können Sie frische oder getrocknete Blätter verwenden. Nach medizinischen Empfehlungen sollten Sie maximal drei Tassen Salbeitee am Tag trinken. Reines Salbeiöl innerlich anzuwenden, davon raten Experten ab. Gelangt es zu hoch konzentriert in den Körper, kann es das Zentralnervensystem angreifen und zu Krämpfen, Übelkeit, Schwindel und Herzrasen führen. Kinder, Schwangere und Stillende sollten die Heilpflanze nicht nutzen, da Salbei östrogenartige Verbindungen enthält, die sich auf die Schwangerschaft negativ auswirken sowie den Milchfluss unterbinden können. Auch Kinder sollten vorsichtig sein mit dem Verzehr von größeren Salbei-Mengen.

Lavendel

Lavendel - Heilpflanze

Der bläulich-violett blühende Strauch Lavendel, ein Vertreter der Lippenblütler, gedeiht im Mittelmeerraum dank des milden Klimas bestens. Hier wird er seit dem 17. Jahrhundert angebaut. Schon im antiken Rom wurden die getrockneten Blüten als Badezusatz genutzt. Hildegard von Bingen hat das Heilkraut gegen Kopfläuse eingesetzt. Sie beschrieb es zudem als wertvolles Kraut, das von ihr auch bei Lungen- und Leberkrankheiten und psychologischen Beschwerden verabreichtet wurde. Später fand es bei Blähungen, Krämpfen, Nervosität und Angstzuständen Verwendung. So lindert der echte Lavendel, der zwischen Mai und September blüht, auch heute noch viele Beschwerden, zum Beispiel:

  • Schlafprobleme
  • Nervenschwäche und innere Unruhe
  • nervöse Magen-Darm- oder Kreislauf-Beschwerden
  • funktionelle Oberbauchbeschwerden
  • Atemwegserkrankungen
  • rheumatische Beschwerden
  • Leber- und Milzprobleme
  • Migräne
  • Nackensteifigkeit und Muskelverspannungen

Lavendel hat eine beruhigende, krampflösende, entblähende, antibakterielle, antimikrobielle und durchblutungsfördernde Wirkung. Sie können die Blätter und Blüten in der Küche für viele Gerichte nutzen. Aufgrund des intensiven Aromas sollten Sie jedoch vorsichtig würzen. Ebenso ist es möglich, einen Tee, ein Entspannungsbad oder eine Inhalationsmischung damit zuzubereiten. Zu den wertvollen Inhaltsstoffen gehören ätherische Öle, Linalylacetat, Linalool, Gerbstoffe, Rosmarinsäure, Flavonoide, Phytosterole und Triterpene. Für die Zubereitung eines Tees übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel Lavendelblüten mit 150 ml heißem Wasser und lassen es zehn Minuten lang ziehen. Trinken Sie davon mehrmals täglich, insbesondere abends vor dem Zubettgehen, eine Tasse.

Zusammenfassung

Heilpflanzen können die Gesundheit und das Wohlbefinden in vielfältiger Hinsicht positiv beeinflussen, beispielsweise bezüglich Schulterschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Unruhe oder Schlafstörungen. Sie sind ein wahres Kulturgut der Menschheit und sollten die Beachtung finden, die sie sich verdient haben. Ob Sie die Heilpflanze als Tee trinken oder als Umschlag verwenden, hängt von den jeweiligen Beschwerden ab. Bezüglich der Dosierung können Sie ein wenig experimentieren, um die bestmögliche Wirkung herauszufinden. Halten Sie bei Unsicherheiten oder Unklarheiten mit Ihrem Hausarzt Rücksprache. Natürlich können Sie verschiedene Heilpflanzen wie Pfefferminze auch in Ihre tägliche Ernährung integrieren, um sie präventiv zu nutzen.

Fotos: 123rf.com - ©Natallia Khlapushyna, ©martinak, ©Anna Zimbelmann,  ©Сергей Рыбин, ©Uliana Dementieva,  ©splinex, ©terezie,  ©Lukas Gojda

Video: 123rf.com - ©huandi

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar

Kommentar hinterlassen



Die mit * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Erfahrungen & Bewertungen zu AktiFlex Produkte KG
Wir unterstützen: