ICD-10 M75.3: Kalkschulter erkennen und behandeln – Was wirklich hilft
Die Diagnose M75.3 steht für eine sogenannte Kalkschulter, medizinisch auch Tendinosis calcarea genannt. Dabei lagert sich Kalk in den Sehnen der Rotatorenmanschette ein – meist in der Supraspinatussehne. Diese Verkalkungen können zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen – manchmal plötzlich, manchmal über Monate schleichend.
Die gute Nachricht: Die Kalkschulter ist zwar unangenehm, aber in vielen Fällen gut behandelbar – oft sogar ohne Operation.
Kalkschulter behandeln mit der Schulterhilfe ✅
Typische Symptome der Kalkschulter
Die Beschwerden bei einer Kalkschulter hängen davon ab, in welcher Phase sich die Erkrankung befindet:
• Schmerzen bei Bewegung, besonders beim Heben oder seitlichen Abspreizen des Arms
• Plötzliche starke Schmerzen, meist in der sogenannten Entzündungsphase
• Druckschmerz vorne oder seitlich an der Schulter
• Nachtschmerzen, vor allem beim Liegen auf der betroffenen Seite
• Eingeschränkte Beweglichkeit der Schulter
Viele Betroffene berichten, dass sich der Schmerz „tief in der Schulter“ anfühlt. In akuten Phasen kann die Beweglichkeit nahezu komplett eingeschränkt sein.
Wie entsteht eine Kalkschulter?
Warum sich Kalk in der Schulter ablagert, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch bekannte Risikofaktoren:
• Schlechte Durchblutung der Sehnen, zum Beispiel durch Dauerbelastung oder Fehlhaltungen
• Mikrorisse oder Vorschäden in der Rotatorenmanschette
• Hormonelle Veränderungen, häufig bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren
• Fehlbelastungen durch muskuläre Dysbalancen
• Genetische Veranlagung
Die Verkalkung durchläuft oft drei Phasen:
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Kalkaufbau (meist schmerzfrei)
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Entzündungsphase – die körpereigene Auflösung beginnt, oft mit sehr starken Schmerzen
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Heilungsphase – der Körper baut den Kalk ab und die Sehne regeneriert sich
Was hilft bei einer Kalkschulter?
Die Behandlung richtet sich nach der Phase und der Schwere der Beschwerden. Hier sind die wichtigsten Ansätze:
1. Schmerz- und Entzündungsbehandlung
In der akuten Phase stehen Schmerzreduktion und Entzündungshemmung im Vordergrund:
• Kühlen, zum Beispiel mit dem Fixura Pad
• Entzündungshemmende Medikamente (nach ärztlicher Rücksprache)
• Ruhigstellung – aber keine völlige Schonung
• In schweren Fällen: Injektionen oder Stoßwellentherapie
2. Beweglichkeit erhalten
Sanfte Bewegungsübungen sind wichtig, um eine „Einsteifung“ der Schulter zu vermeiden. Hier hilft Physiotherapie oder eine begleitete Übungsbehandlung.
3. Muskulatur gezielt aufbauen – mit der Schulterhilfe
Ein zentraler, oft übersehener Punkt bei der Kalkschulter ist die muskuläre Dysbalance in der Schulter. Viele Betroffene haben zu schwache Außenrotatoren, wodurch der Oberarmkopf im Gelenk zu weit nach oben drückt.
Das verstärkt den Druck auf die Sehnen – und damit auch die Kalkeinlagerung.
Die Schulterhilfe setzt genau hier an:
• Kräftigung der oft vernachlässigten Außenrotatoren
• Verbesserung der Haltung und Stabilisierung der Schulterführung
• Zentrierung des Oberarmkopfs in eine natürlichere, tiefere Position
• Weniger Reibung und Druck auf die betroffenen Sehnen
Die Schulterhilfe ist damit ein idealer Bestandteil der langfristigen Therapie – sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Vorbeugung weiterer Verkalkungen.
4. Weitere Optionen bei hartnäckigen Fällen
Wenn konservative Maßnahmen nicht helfen, kann der Arzt folgende Methoden in Betracht ziehen:
• Stoßwellentherapie (ESWT) zur Kalkauflösung
• Ultraschall-gesteuerte Needling-Therapie
• Operative Entfernung des Kalkdepots (in seltenen Fällen)
Wie lange dauert die Heilung?
Die Kalkschulter kann sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Fälle bleiben lange symptomfrei, andere verursachen akute, heftige Schmerzen.
Die Entzündungsphase kann wenige Tage bis mehrere Wochen andauern. Danach bessern sich die Beschwerden oft deutlich – vor allem bei gezielter Behandlung.
Mit konsequenter Therapie und aktivem Muskelaufbau sind viele Betroffene nach wenigen Wochen wieder beschwerdefrei.
Fazit: ICD-10 M75.3 – Kalkschulter gezielt behandeln und vorbeugen
Die Diagnose M75.3 (Kalkschulter) ist zwar unangenehm, aber in den meisten Fällen gut behandelbar. Wichtig ist, nicht zu lange abzuwarten.
• Schmerzen frühzeitig behandeln
• Schulter beweglich halten
• Muskuläre Defizite gezielt ausgleichen
Die Schulterhilfe bietet hier eine einfache und effektive Möglichkeit, um die Ursachen in der Tiefe zu behandeln – und damit nicht nur Symptome zu lindern, sondern die Schulter langfristig zu entlasten.
Häufige Fragen zur Kalkschulter (M75.3)
Was bedeutet ICD-10 M75.3?
Das ist die offizielle Diagnose für eine Kalkschulter – also eine Verkalkung in den Sehnen der Rotatorenmanschette, meist der Supraspinatussehne.
Wie entsteht der Kalk in der Schulter?
Durch kleine Schädigungen, Durchblutungsprobleme oder muskuläre Fehlbelastung kann der Körper Kalk in der Sehne einlagern – als Reaktion auf „Stress“.
Wann sollte man kühlen?
Besonders in der akuten Entzündungsphase ist Kühlen sehr hilfreich. Das Fixura Pad eignet sich ideal zur gezielten Schulterkühlung, da es an Ort und Stelle bleibt, gleichmäßig wirkt und wiederverwendbar ist.
Wie hilft die Schulterhilfe bei Kalkschulter?
Sie stärkt gezielt die Außenrotatoren und verbessert die Gelenkführung. Dadurch wird der Oberarmkopf entlastet, der Druck auf die betroffene Sehne nimmt ab – das kann die Schmerzen lindern und neuen Verkalkungen vorbeugen.
Muss man operieren?
Nur in sehr wenigen Fällen. Meist reicht eine Kombination aus gezieltem Muskeltraining, Kühlung, Bewegungstherapie und – falls nötig – ergänzenden Therapien wie Stoßwelle oder Needling.
Zuletzt aktualisiert: 01.08.2025

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