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ICD-10 M75.2: Bizepssehnenentzündung – Ursachen, Symptome und was wirklich hilft

Artikel von Nicko Duttine,
Gründer und Experte von Schulterhilfe.de
in Schulterschmerzen

Die Diagnose ICD-10 M75.2 beschreibt eine Bizepssehnenentzündung. Dabei ist die Sehne gereizt oder entzündet, die den Bizepsmuskel mit dem Schultergelenk verbindet. Diese sogenannte „lange Bizepssehne“ verläuft vorne durch das Schultergelenk und ist dort besonders anfällig für Reibung und Überlastung. Typisch ist ein ziehender oder stechender Schmerz in der vorderen Schulter, besonders wenn du den Arm hebst oder drehst.

Schulter Bizepssehnenentzündung: ⚡ So wirst du sie los - Übungen und Tipps

Typische Beschwerden bei einer Bizepssehnenentzündung

Eine Bizepssehnenentzündung kann sich langsam entwickeln oder plötzlich spürbar sein.

Häufige Symptome sind:

  • Schmerzen vorne an der Schulter, besonders bei Belastung des Bizeps oder beim Heben des Arms
  • Druckschmerz entlang der Sehne – spürbar etwa 5 cm unterhalb der Schulterspitze, im Bereich des Übergangs zur Achselhöhle
  • Schmerzen beim Auswärtsdrehen des Arms oder beim Hochheben
  • Knirsch- oder Reibegeräusche bei Bewegung
  • Kraftverlust beim Tragen oder Heben von Gegenständen

Oft treten diese Beschwerden zusammen mit anderen Schulterproblemen auf – zum Beispiel bei muskulären Ungleichgewichten oder einem Impingement-Syndrom.

Warum entzündet sich die Bizepssehne?

Es gibt mehrere mögliche Ursachen:

  • Überlastung, zum Beispiel durch Sport, handwerkliche Tätigkeiten oder Arbeiten über Kopf
  • Fehlhaltungen, wie ständiges Sitzen mit nach vorne fallenden Schultern
  • Muskuläres Ungleichgewicht, besonders wenn die Außenrotatoren zu schwach sind
  • Instabilität oder Verschleiß im Schultergelenk
  • Reibung durch falsche Gelenkstellung, bei der die Sehne immer wieder „einklemmt“

Wenn die Ursache nicht erkannt und behandelt wird, kann die Entzündung chronisch werden oder sogar zu einem Sehnenriss führen.

Was hilft bei einer Bizepssehnenentzündung?

Hier sind fünf Maßnahmen, die in vielen Fällen gut helfen:

1. Kühlen – Schmerzen und Entzündung lindern

In der akuten Phase hilft Kälte sehr gut gegen Schmerzen und Entzündungen. Tipp: Das Fixura Pad ist speziell für die Schulter gemacht. Es bleibt an Ort und Stelle, kühlt zuverlässig und ist ideal zur Anwendung im Alltag.

2. Schonen – aber nicht komplett stillhalten

Vermeide belastende Bewegungen wie Überkopfheben oder schweres Tragen. Gleichzeitig solltest du die Schulter leicht bewegen, um Steifheit zu vermeiden – zum Beispiel mit geführten Übungen in der Physiotherapie.

3. Muskelungleichgewicht ausgleichen – mit gezieltem Training

Ein häufiger Grund für eine Bizepssehnenentzündung ist ein Ungleichgewicht in der Schultermuskulatur. Die Außenrotatoren – kleine Muskeln, die den Oberarmknochen im Gelenk stabilisieren – sind bei vielen Menschen zu schwach.
Tipp: Mit der Schulterhilfe Optima kannst du diese Muskeln gezielt trainieren. Das bringt viele Vorteile:

  • Muskuläre Defizite werden ausgeglichen, was die Schulter wieder ins Gleichgewicht bringt
  • Die Haltung verbessert sich, weil die Schultern automatisch aufgerichtet werden
  • Der Oberarmkopf wird neu im Gelenk zentriert, er sitzt stabiler und rutscht nicht mehr nach vorne oder oben
  • Dadurch entsteht weniger Reibung auf der Bizepssehne – die Entzündung kann besser abklingen
  • Auch andere Schulterprobleme, wie Impingement oder Instabilität, können positiv beeinflusst werden

Die Schulterhilfe ist also kein Gerät für Symptome – sondern eine einfache Lösung, um die Ursache der Beschwerden direkt anzugehen.

4. Haltung im Alltag verbessern

Achte darauf, aufrecht zu sitzen oder zu stehen. Rundrücken und hängende Schultern führen oft dazu, dass die Schulter falsch belastet wird. Hilfreich sind ergonomische Möbel, gezielte Pausen und regelmäßige Bewegung.

5. Physiotherapie nutzen

Ein erfahrener Therapeut kann Verspannungen lösen, Triggerpunkte behandeln und dir passende Übungen zeigen. Auch Massagen oder manuelle Techniken sind sinnvoll – besonders, wenn andere Muskeln mit betroffen sind.

Wie lange dauert die Heilung?

Die Dauer hängt vom Schweregrad ab. Bei leichteren Entzündungen kannst du innerhalb von 2 bis 6 Wochen mit einer Besserung rechnen – vorausgesetzt, du behandelst frühzeitig und konsequent. Bei chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden kann es länger dauern, vor allem wenn muskuläre Defizite bestehen.

Fazit: Bizepssehnenentzündung (M75.2) gezielt und dauerhaft behandeln

Die Diagnose ICD-10 M75.2, also eine Bizepssehnenentzündung, ist zwar unangenehm – aber gut behandelbar. Entscheidend ist, nicht nur die Schmerzen zu lindern, sondern auch die Ursachen zu beseitigen. Mit gezielter Kühlung, dem Aufbau der Schulter-Stabilisatoren mit der Schulterhilfe und einer besseren Haltung im Alltag kannst du selbst viel zur Heilung beitragen. So beugst du auch künftigen Problemen vor – und brauchst oft keine Medikamente oder Operationen.

Häufige Fragen zur Bizepssehnenentzündung

Was bedeutet ICD-10 M75.2 genau?

Es handelt sich um die medizinische Bezeichnung für eine Entzündung der langen Bizepssehne in der Schulter – also eine sogenannte Bizepssehnenentzündung.

Sollte man bei einer Bizepssehnenentzündung kühlen?

Ja, besonders in der akuten Phase ist Kühlen sehr hilfreich. Es lindert die Schmerzen, bremst die Entzündung und sorgt für spürbare Erleichterung im Alltag. Ideal ist eine gezielte, gleichmäßige Kühlung der Schulter – am besten mit dem Fixura Pad, das speziell dafür entwickelt wurde. Es bleibt sicher an der richtigen Stelle, kühlt effektiv und ist mehrfach wiederverwendbar.

Wo genau tut es weh?

Typisch sind Schmerzen vorne an der Schulter, besonders beim Heben des Arms. Viele spüren den Schmerz im Bereich des Übergangs zur Achselhöhle, besonders bei Druck oder Bewegung.

Kann ich mit einer Bizepssehnenentzündung Sport machen?

Am Anfang besser nicht. Sobald die Schmerzen weniger werden, kannst du mit sanften Übungen starten – am besten mit Anleitung. Sportarten mit Überkopfbewegungen solltest du erst später wieder machen.

Wie hilft die Schulterhilfe genau?

Die Schulterhilfe kräftigt gezielt die Außenrotatoren – das sind wichtige, aber oft vernachlässigte Muskeln. Dadurch wird der Oberarmkopf wieder zentriert im Gelenk geführt, die Haltung verbessert sich, und die Reibung auf der Bizepssehne nimmt ab. So kann die Sehne besser abheilen.

Muss ich operiert werden?

In den meisten Fällen nicht. Mit Kühlung, Muskelaufbau und angepasster Bewegung heilt die Entzündung oft vollständig ohne Operation aus.

Zuletzt aktualisiert: 05.07.2025

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