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Gibt es den Weihnachtsmann? Und wenn ja – hätte er Schulterschmerzen?

Artikel von Nicko Duttine,
Gründer und Experte von Schulterhilfe.de
in Schulterschmerzen

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit taucht sie wieder auf – die Frage, die Kinder sofort beantworten können und Erwachsene heimlich auch gern glauben würden:
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Die Vorstellung eines freundlichen Mannes mit rotem Mantel, weißem Bart und einem riesigen Sack voller Geschenke, der in einer einzigen Nacht um die Welt reist, fasziniert uns bis heute. Doch wenn man diesen Gedanken einmal weiterdenkt, stellt sich eine ganz andere, überraschend realistische Frage:
Wie geht es eigentlich seinen Schultern?

Denn aus orthopädischer Sicht wäre der Alltag des Weihnachtsmannes alles andere als schonend. Ein schwerer Geschenkesack, ständige Überkopfbewegungen, Arbeit bei Kälte, ungünstige Körperhaltungen im Schlitten und kaum Erholung – all das sind klassische Auslöser für Schulterschmerzen.

Kurz gesagt:
Wenn es den Weihnachtsmann wirklich gäbe, hätte er mit hoher Wahrscheinlichkeit Schulterprobleme.

Ein perfekter Anlass also, den Weihnachtsmann einmal mit einem Augenzwinkern, aber auch mit echtem Fachwissen aus Sicht der Schultergesundheit zu betrachten – und dabei Parallelen zu unserem eigenen Alltag zu entdecken.

Warum der Weihnachtsmann ziemlich sicher Schulterschmerzen hätte

Der schwere Geschenkesack – Worst Case für die Schulter

Der riesige Sack hängt meist seitlich am Körper und zieht permanent nach unten und nach vorne. Genau das ist eine klassische Fehlbelastung für die Schulter.

Die Folgen wären:

  • Dauerhafte Überlastung der vorderen Schultermuskulatur

  • Überdehnung der Außenrotatoren Infraspinatus und Teres Minor

  • Der Oberarmkopf wird nach vorne oben gezogen

  • Der Raum im Schultergelenk wird enger

Das Ergebnis: Ein typisches Schulter-Impingement, wie man es auch von schweren Einkaufstaschen oder einseitigem Tragen kennt.

Ständiges Überkopfarbeiten

Strümpfe über dem Kamin, Geschenke auf hohen Regalen, Arbeiten über Schulterhöhe – und das alles in verdrehter Körperhaltung.

Überkopfbewegungen belasten die Schulter selbst unter optimalen Bedingungen. Beim Weihnachtsmann kämen zusätzlich dazu:

  • Zeitdruck

  • Kälte

  • fehlende Pausen

Kein Wunder also, dass die Schulter dabei schnell rebellieren würde.

Kälte am Nordpol – Gift für Muskeln und Sehnen

Kälte sorgt für:

  • schlechtere Durchblutung

  • steiferes Muskelgewebe

  • höhere Verletzungsanfälligkeit

  • schnellere Reizzustände der Sehnen

Ohne gezielte Wärmebehandlung wären Verspannungen bei ihm praktisch vorprogrammiert.

Schlittenfahren in Dauerhaltung

Stundenlang leicht nach vorne gebeugt sitzen, die Zügel halten, dabei Spannung im Schulter-Nacken-Bereich – das führt zwangsläufig zu:

  • Rundrücken

  • nach vorne gezogenen Schultern

  • zusätzlicher Belastung der Brustwirbelsäule

Auch hier gilt: ein Klassiker, den viele aus dem Büro oder vom Autofahren kennen.

Die eigentliche Ursache: Schwache Außenrotatoren

Der Kern des Problems läge – wie bei vielen Menschen – nicht im Gelenk selbst, sondern in der Muskulatur.

Wenn die Außenrotatoren Infraspinatus und Teres Minor zu schwach sind:

  • können sie den Oberarmkopf nicht stabil führen

  • die Schulter kippt nach vorne

  • die Brustmuskulatur wird zu dominant

  • die Haltung verschlechtert sich

  • Der Brustkorb fällt nach vorne zusammen, die Brustwirbelsäule verliert ihre natürliche Aufrichtung

Die Folge sind Schmerzen, Druckgefühl und Bewegungseinschränkungen.

Wie gezieltes Training die Haltung wieder aufrichtet

Durch gezieltes Training werden die Außenrotatoren:

  • aktiviert

  • gekräftigt

  • und in ihre natürliche, leicht verkürzte Funktionslänge gebracht

Dadurch passiert etwas Entscheidendes:

  • Der Oberarmkopf wird wieder nach hinten unten geführt

  • Die Schulter richtet sich automatisch auf

  • Die Brustmuskulatur wird entlastet

  • Die Haltung verbessert sich

  • Auch die Brustwirbelsäule richtet sich wieder auf

Mit der Schulterhilfe gelingt dieses Training besonders sicher, da:

  • die Bewegung geführt ist

  • stärkere Muskeln wie Brust oder vorderer Deltamuskel nicht mithelfen können

  • genau die richtige Muskulatur angesprochen wird

Schon 15–20 Minuten Training alle zwei Tage reichen aus – selbst für den Weihnachtsmann.

Fixura Pad – Wärme oder Kälte je nach Bedarf

Nach einer langen Geschenketour wäre Kälte sinnvoll, um Reizungen zu beruhigen.
Bei Verspannungen durch Kälte und Stress hilft hingegen Wärme.

Die Kalt-Warm-Kompresse wird einfach in das Fixura Pad eingelegt:

  • gekühlt bei akuten Reizzuständen

  • erwärmt (Wasserbad oder Mikrowelle) bei Verspannungen und Verhärtungen

Eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Unterstützung.

Fazit

Gibt es den Weihnachtsmann?
Vielleicht.

Aber eines ist sicher:
Wenn er existiert, hätte er mit hoher Wahrscheinlichkeit Schulterschmerzen.

Das Gute daran: Seine Probleme sind erstaunlich ähnlich zu denen vieler Menschen im Alltag – schweres Tragen, schlechte Haltung, Kälte, Stress und zu wenig gezielte Kräftigung.

Mit regelmäßigem Training der Außenrotatoren, zum Beispiel mit der Schulterhilfe, und unterstützender Wärme oder Kälte durch das Fixura Pad lassen sich selbst „Weihnachtsmann-Schultern“ wieder stabilisieren.

Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft dieses Artikels:
Nicht nur Geschenke brauchen Pflege – unsere Schultern auch.

FAQ – Häufige Fragen zur Weihnachtsmann-Schulter

Hätte der Weihnachtsmann wirklich Schulterschmerzen?

Sehr wahrscheinlich, ja. Sein Arbeitsalltag vereint nahezu alle Risikofaktoren für Schulterprobleme.

Welche Muskeln wären besonders betroffen?

Vor allem die Außenrotatoren Infraspinatus und Teres Minor, die für die Stabilität der Schulter verantwortlich sind.

Warum ist gezieltes Training so wichtig?

Weil ohne starke Außenrotatoren die Schulter nach vorne kippt und der Gelenkraum zu eng wird.

Wärme oder Kälte – was wäre besser?

Beides, je nach Situation:
Kälte bei akuter Reizung, Wärme bei Verspannung.

Gibt es eine ernste Botschaft hinter dem humorvollen Thema?

Ja. Viele Menschen belasten ihre Schultern ähnlich wie der Weihnachtsmann – nur ohne es zu merken.

Zuletzt aktualisiert: 12.12.2025

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