Nicko Duttine

Diagnose: iPad-Schulter - Was kann ich tun?

Veröffentlicht von Nicko Duttine am Dienstag, 11 Juli 2017 in Schultererkrankungen

Der Wandel der Zeit bringt im medizinischen Bereich regelmäßige Neuerungen. Dem gegenüber sehen sich Ärzte und Mediziner regelmäßig mit neuen gesundheitlichen Problemen konfrontiert. Eines der neuesten Phänomene dieser Art ist die sogenannte iPad-Schulter. Wie der Name bereits vermuten lässt, schließt sich der Name aus einer in Schulterschmerzen resultierenden Fehlhaltung bei der Nutzung von Tablets aller Art.

Die Ursache für die iPad-Schulter

Gerade wer in seinem beruflichen oder privaten Alltag häufiger mit dem iPad arbeitet, nimmt eine unnatürliche Position ein. Dieses längere starren auf dem Bildschirm bzw. das buckelige Sitzen sind eine Fehlhaltung, die auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führen können. Schulterschmerzen sind dabei jedoch nur eines der vorhandenen Symptome. Zumeist gehen diese Schmerzen zugleich auch noch mit anderen Kennzeichen wie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen einher.

Bei der iPad-Schulter, die Medizinern auch unter dem Namen Impingement-Syndrom bekannt ist- verengt sich der Raum zwischen Oberarmkopf und Schulterdach. Diese Verengung ist unnatürlich und führt auf Dauer zu chronischen Schulterschmerzen. Im schlimmsten Fall verursacht die bei der iPad Schulter eingenommene Fehlhaltung neben den Schmerzen sogar starke Bewegungseinschränkungen.

Wann sollte ich zum Arzt?

Jedem von uns hat es in seinem Leben wahrscheinlich schon einmal in der Schulter gezwickt. Wenn es jedoch über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen zu Schmerzen bei jeder Armbewegung sowie Einschränkungen beim Anziehen kommt, ist das Aufsuchen eines Arztes auf jeden Fall sinnvoll. Ein Patentrezept gegen diese Ausmerzung der Fehlhaltung gibt es zwar nicht, in den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch zunächst mit Schmerzmittel und Infiltrationen behandelt. Dies behebt jedoch erstmal nur das Symptom und nicht die eigentliche Ursache. Sobald die Schulterschmerzen stark gelindert wurden, wird eine Physiotherapie notwendig sein, um gegen die Verkürzung der Sehnen effektiv anzukämpfen.

Wie vermeide ich eine iPad Schulter?

Die offensichtlichste Möglichkeit zur Vermeidung einer iPad-Schulter liegt auf der Hand. Wer in seinem alltäglichen Leben Smartphone und Tablet außen vor lässt, der läuft auch nicht Gefahr dauerhaft eine Fehlhaltung bei der Nutzung einzunehmen. Doch egal ob im Beruf oder privat beim Checken von E-Mails, Lesen von Nachrichten oder zur Kommunikation von Freunden, ein Leben komplett ohne diese technischen Geräte ist kaum mehr vorstellbar und auch nur sehr schwierig umzusetzen.

Aus diesem Grund haben Wissenschaftler aus Havard einen Bericht veröffentlicht, der Tipps zur Vermeidung der iPad Schulter beinhaltet.

Der wichtigste Faktor gegen drohende Schulterschmerzen vorzugehen ist dabei das regelmäßige Einlegen einer Pause. Auch wenn Sie im Büro auf deren Nutzung angewiesen sind, sollten Sie sofern möglich etwa alle 15 bis 20 Minuten eine kurze Pause einlegen, wo Sie nicht auf Smartphone oder Tablet starren. Und auch während der iPad Nutzung ist es wichtig regelmäßig die Haltung zu verändern. Dadurch wird eine langfristige Fehlhaltung vermieden. Ebenso kann es helfen nach dem Feierabend eine Runde Laufen zu gehen oder eine andere Form der körperlichen Betätigung zu wählen.

Weitere Tipps zur Vorbeugung einer iPad Schulter:

- Das Smartphone möglichst hoch halten beim Lesen
- regelmäßig Aufstehen und den Körper in Aktivität versetzen
- regelmäßiges Schulterkreisen
- Triggerball zur Massage von verspannten Bereich im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich
- Aktives Training von Muskelbereichen, die der iPad Schulter entgegenwirken. Besonders wirksam; die AktiFlex Schulterhilfe

Foto: ©Reddavebatcave - Fotolia.com

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar

Kommentar hinterlassen



Die mit * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Erfahrungen & Bewertungen zu AktiFlex Produkte KG
Wir unterstützen: