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Kalkschulter

Die Kalkschulter / Tendinitis calcarea


Wir über uns

Bei der Kalkschulter handelt es sich in der Regel um Verkalkungen bzw. Kalkablagerungen am Ansatz der zwischen Schulterdach und Kopf des Oberarmknochens verlaufenden Supraspinatussehne.

Die Ursache der Kalkschulter

Ein Grund für die Entstehung der Kalkschulter, könnte das Impingement-Syndrom sein. Dies ließe sich z.B. daraus schlussfolgern, dass sich der Kalk in der Schulter meist genau an der Stelle befindet, an der Oberarmknochen und knöchernes Schulterdach zusammenstoßen, und dies ist in der Regel der Ansatz der Supraspinatussehne. Dieser „Zusammenstoß“ erfolgt aber nicht nur, wenn ein Impingement-Syndrom der Schulter vorliegt. Auch bei einer gesunden Schulter, stößt der Oberarmkopf immer wieder an das Schulterdach, beispielsweise bei besonders intensiven Überkopfaktivitäten, ob nun bei der Arbeit, beim Sport o. Ä.

Die Kalkschulter kommt schleichend

Durch regelmäßige Druckeinwirkung auf die Supraspinatussehne entstehen Irritationen, Entzündungen und zunehmend Durchblutungsstörungen im entsprechenden Areal. Dadurch kann Sehnengewebe an der „Anstoßstelle“ absterben, vernarben und verhärten. Immer öfter häufen sich dort Ablagerungen (Kalk) an. Man könnte dies in etwa damit vergleichen, wenn wir uns verletzen und dann der „Grind“ auf der Wunde entsteht. Üblicherweise kann dieser Grind sich ablösen und entfernt werden. Innerhalb des Körpers, funktioniert das allerdings nicht so. Die Ablagerungen aufgrund immer wiederkehrender Schädigungen summieren sich und verhärten (verkalken) daher spricht man von einer Kalkschulter.

Auf einmal ist die Kalkschulter da

Nein, so ist das eben nicht. Die Kalkschulter hat sich meist über Jahre hinweg mehr oder weniger unbemerkt gebildet. Aber auf einmal tut es weh. Und dann diagnostiziert der Arzt eine Kalkschulter. Eine erhöhte Belastung der Schulter durch Sport, Arbeit u.Ä. haben den Zustand kippen lassen. Zum Beispiel dann, wenn sich im Laufe der Zeit der subacromiale Raum unter dem Schulterdach durch ein Impingement-Syndrom so sehr verengt hat, dass der verkalkte Bereich der Supraspinatussehne immer öfter zwischen Schulterdach und Oberarmknochen eingeklemmt wird. Dann reicht eine außergewöhnliche Belastung, sozusagen „der Tropfen auf dem heißen Stein“, und es entsteht eine Entzündung und Schwellung des Schleimbeutels (Bursitis).

Was ist zu tun?

Führt man beim Vorliegen einer Kalkschulter eine gezielte Trainingstherapie zur Erweiterung des subacromialen Raums durch, kann diese je nach Lage und Größe des Kalkdepots dazu führen, dass die Kalkablagerungen immer weniger reiben und reizen. Entzündungsherde können abheilen und wenn man Glück hat, was nicht selten vorkommt, löst sich die Verkalkung sogar von selbst. Als eine der führenden Trainingsmethoden zur messbaren Erweiterung des subacromialen Raums, hat sich in den vergangenen Jahren das Training mit dem AktiFlex® SchulterTrainer bewährt.

Wenn bei der Kalkschulter die Trainingstherapie nicht hilft oder nicht möglich ist

Wenn Betroffene durch die Kalkschulter schon so sehr gehandicapt sind, dass sie eine Trainingstherapie nicht durchführen können, könnte eventuell eine Stoßwellenbehandlung dabei helfen, das Kalkdepot zu zermürben und aufzulösen. Der Erfolg dabei ist sehr unterschiedlich. Darüber hinaus soll es eine neuartige Methode geben, bei der sich mittels einer Injektion direkt in das Kalkdepot der Kalk aufgelöst und dann mit der gleichen Nadel abgesaugt wird. Über die Erfolgschancen ist uns bislang noch nichts bekannt. Nur wenn wirklich alle konventionellen Methoden, dazu gehört auch die SchulterHilfe, erfolglos ausgeschöpft wurden, sollte man über eine operative Ausräumung des Kalkdepots nachdenken.

Kalkschulter wird wieder Kalkschulter

Wenn es gelungen ist, ein Kalkdepot aufzulösen, bzw. zu entfernen, wäre es fatal zu denken die Kalkschulter komme nicht wieder. Wenn jetzt nicht die Ursache – in den meisten Fällen das Impingement – angegangen wird, kann sich sehr wohl erneut eine Kalkschulter bilden. Mit dem SchulterTrainer (SchulterHilfe) von AktiFlex® können Sie wirkungsvoll einer Wiedererkrankung vorbeugen.

Fragen? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.



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