Telefon +49 6104 - 953 1234   Kontakt

Kalkschulter

Die Kalkschulter / Tendinitis calcarea


Wir über uns

Bei der Kalkschulter handelt es sich in der Regel um Verkalkungen bzw. Kalkablagerungen an und in der oben im Schulterdach zwischen Schulterdach und Kopf des Oberarmknochens verlaufenden Supraspinatussehne.

Die Ursache der Kalkschulter

Seitens der Wissenschaft ist man sich immer noch nicht über die Ursache im Klaren. Jedenfalls findet sich kaum aussagefähige Literatur darüber. Wir dagegen (wir beschäftigen uns inzwischen seit 14 Jahren mit der Schulter) sind der Ansicht, dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Verkalkung der Supraspinatus Sehne und dem Vorliegen eines Impingement-Syndrom der Schulter besteht, mehr noch, dass das Impingementsyndrom sogar primär die Tendinitis calcarea verursacht. Dies lässt sich z.B. daraus schlussfolgern, dass sich das Kalkdepot zufällig meist genau exakt an der Stelle der Supraspinatus Sehne befindet, an der der Zusammenstoß von Oberarmknochen und knöchernem Schulterdach stattfindet. Dieser „Zusammenstoß“ erfolgt dabei nicht zwangsläufig nur beim Vorliegen eines Impingement-Syndroms der Schulter, sondern auch z.B. schon bei einer gesunden Schulter, bei besonders intensiven sportlichen, oder anderen Aktivitäten, mit intensiver Überkopfbewegungen. Unserer Ansicht nach, wird über einen längeren Zeitraum und über viele Jahre, die Supraspinatus-Sehne immer wieder zwischen dem Kopf des Oberarmknochens und dem Schulterdach eingeklemmt und immer wieder überreizt und quasi „aufgerieben“.

Wie kommt es zu diesen Kalkablagerungen?

Durch regelmäßige Druckeinwirkung auf die Supraspinatus-Sehne entstehen Irritationen, Entzündungen und zunehmend Durchblutungsstörungen des entsprechenden Areals. Dadurch kann Sehnengewebe an der „Anstoßstelle“ absterben und vernarben und verhärten. Immer mehr häufen sich dort Ablagerungen (Kalk). Man könnte dies in etwa damit vergleichen, wenn wir uns verletzen und es entsteht dann der „Grind“ auf der Wunde. Üblicherweise kann dieser Grind sich ablösen und entfernt werden. Geschieht dies aber innerhalb des Körpers, funktioniert dies nicht so. Die Ablagerungen aufgrund immer wiederkehrender Schädigungen summieren sich und verhärten (Verkalken) und man spricht von einer Kalkschulter.

Lange kann die Kalkschulter unbemerkt bleiben

Auch bei der Schulter die einem keine Probleme bereitet, können sich über lange Zeit, durch immer mal wieder vorkommende Überlastungen der Schulter z.B. durch intensiven Sport, Kalkablagerungen an der Supraspinatus-Sehne bilden. Es müssen nicht zwangsläufig auch Probleme bzw. Schmerzen auftauchen, solange nur so viel Platz unter dem Schulterdach herrscht, dass das Kalkdepot bei Armbewegungen nicht anstößt und für Entzündungen sorgt.

Auf einmal sind die Schmerzen da!

Ab einer gewissen Größe der Kalkablagerungen - diese können sich zu diesem Zeitpunkt schon über Jahre unbemerkt entwickelt haben - kann eine erhöhte Belastung der Schulter durch Sport, Arbeit u.ä. den Zustand kippen lassen. Zum Beispiel dann, wenn sich im Laufe der Zeit der subacromiale Raum unter dem Schulterdach durch ein Impingement-Syndrom so sehr verengt hat, dass sich der verkalkte Bereich der Supraspinatus-Sehne immer öfter zwischen Schulterdach und Oberarmknochen einklemmt. Dann reicht eine außergewöhnliche Belastung, sozusagen „der Tropfen auf den heißen Stein“ und es entsteht eine Entzündung und Schwellung des Schleimbeutels (Bursitis).

Was ist zu tun?

Führt man beim Vorliegen einer Kalkschulter eine gezielte Trainingstherapie zur Erweiterung des subacromialen Raums durch, kann dies je nach Lage und Größe des Kalkdepots dazu führen, dass diese Ablagerungen der Kalkschulter immer weniger reiben und reizen können. Entzündungsherde können abheilen und wenn man Glück hat, was nicht selten vorkommt, löst sich die Verkalkung sogar von selbst. Als eine der führenden Trainingsmethoden zur messbaren Erweiterung des subacromialen Raums, hat sich in den vergangenen Jahren das Training mit dem AktiFlex® SchulterTrainer bewährt.

Wenn bei der Kalkschulter die Trainingstherapie nicht hilft oder nicht möglich ist

Wenn Betroffene durch die Kalkschulter schon so sehr gehandicapt sind, dass sie eine Trainingstherapie nicht durchführen können, könnte evtl. eine Stosswellenbehandlung dabei helfen, das Kalkdepot zu zermürben und aufzulösen. Der Erfolg dabei ist sehr unterschiedlich. Weiterhin soll es eine neuartige Methode geben, bei welcher mittels einer Injektion direkt in das Kalkdepot der Kalk aufgelöst wird und dann mit der gleichen Nadel abgesaugt wird. Über die Erfolgschancen ist uns bislang noch nichts bekannt. Nur wenn wirklich alle konventionellen Methoden erfolglos ausgeschöpft wurden, sollte man an eine operative Ausräumung des Kalkdepots nachdenken.

Kalkschulter wird wieder Kalkschulter

Wenn es gelungen ist, ein Kalkdepot aufzulösen, bzw. zu entfernen, wäre es fatal zu denken die Kalkschulter kommt nicht wieder. Wenn jetzt nicht die Ursache – in den meisten Fällen das Impingement – angegangen wird, kann sich sehr wohl erneut eine Kalkschulter bilden. Mit dem SchulterTrainer (SchulterHilfe) von AktiFlex können Sie wirkungsvoll einer Wiedererkrankung vorbeugen.
Fragen? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.


Die Kalkschulter - verständlich erklärt von Schulterhilfe.de
Die Kalkschulter - Ist ein Training mit der Schulterhilfe möglich?

 Impingementsyndrom - verständlich erklärt von Schulterhilfe.de
Die Schleimbeutel-entzündung - Training mit der Schulterhilfe?

 


   Bitte beachten Sie zu unseren Texten / Beiträgen unseren Disclaimer