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Kalorien vs. Sport - Sportangabe auf Verpackung?

Veröffentlicht von am in Sport
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Kalorien vs. Sport - Sportangabe auf Verpackung?

Eine Tafel Schokolade schlägt für 550 Kcal. zu Buche. Ein Wert, der bei einem durchschnittlichen Tagesbedarf von 2000 kcal. gar nicht so viel aussieht. Doch rechnet man noch die alltäglichen Grundnahrungsmittel dazu, wird aus einer Tafel Schokolade schnell das große Problem, was am Ende zu den zusätzlichen Kilos auf der Hüfte führt.

Sport machen um Kalorien zu verbrennen

Das Sport die ideale Möglichkeit ist Kalorien zu verbrennen, ist den meisten Menschen bewusst. Doch wie viel Sport braucht es eigentlich, um den Schokoriegel oder die Currywurst abzubauen? Ernährungsexperten der Royal Society for Public Health fordern, dass künftig Piktogramme auf Lebensmittel gedruckt werden, die den Sportbedarf anzeigen sollen.

Konkret bedeutet dies, dass eine Tafel Schokolade dann zusätzlich zur Kalorienanzahl den Hinweis enthält, dass 35 Minuten Radfahren erforderlich sind, um die aufgenommenen Kalorien wieder zu verbrennen.

Kalorienpiktogramme sinnvoll oder nicht?

Wie konkret sich die Piktogramme auf das Ernährungsverhalten auswirken ist noch nicht absehbar. Da sich ein Verbraucher im Durchschnitt sechs Sekunden Zeit nimmt, um ein Produkt anzuschauen, könnte es jedoch Auswirkungen auf das Kaufverhalten haben. Oft sind es die kleinen Mahlzeiten, die für eine Zunahme des Körpergewichts sorgen. Es sind nicht die Hauptmahlzeiten, die zum Frühstück, zum Mittag und zum Abend konsumiert werden, sondern die Snacks zwischendurch.

Mithilfe von Piktogrammen, die die benötigte Sportzeit für den Abbau von Kalorien anzeigt, kann das Konsumverhalten beeinflusst werden. Es zielt darauf ab, dass der Verbraucher vorm Kauf und Verzehr der Tafel Schokolade noch einmal deutlich darüber nachdenkt, ob er die Kalorienmenge benötigt und ob es die Möglichkeit gibt, sie wieder abzutrainieren.

Erfahrungen mit Warnungen oder ähnlichen Deklarierungen haben aber gezeigt, dass kaum ein Verbraucher wirklich Notiz von Piktogrammen und anderen Dingen nimmt. Ein gutes Beispiel stammt aus der Tabakindustrie. Hier wurden vor einigen Jahren Warnungen auf den Zigarettenpackungen veröffentlicht, die jedoch am Tabakkonsum relativ wenig geändert haben. Wenn ein Verbraucher vom Konsum einer Ware überzeugt ist, wird ihn ein Piktogramm nur in wenigen Fällen davon abbringen und zum Nachdenken bewegen.

Wer nutzt Kalorienpiktogramme für sich?

Diejenigen Verbraucher, für die Kalorien wirklich einen Wert haben und die sich für den Konsum der täglichen Kalorienmenge interessieren, wissen recht gut, welche Auswirkungen 500 Kalorien auf die Figur haben. Ob es hier noch Piktogramme braucht, um dies zu deklarieren ist fraglich, auch Experten zweifeln am Effekt. Bislang ist auch noch nicht klar, ob es tatsächlich Piktogramme geben wird. Wie gut eventuelle Kalorienangaben mit Sportverbrauch beim Verbraucher ankommen werden, wird sich zeigen. Ein positiver Effekt ist jedoch, dass graphische Darstellungen von den meisten Menschen mehr beachtet werden, als reine Schriften und Texte.

Foto: © pia-pictures - Fotolia.com

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Gast Sonntag, 04 Dezember 2016