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Erwerbs- und Berufsunfähig durch Rückenschmerzen und Schulterschmerzen

Veröffentlicht von am in Gesundheit
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Erwerbs- und Berufsunfähig durch Rückenschmerzen und Schulterschmerzen

Dass, wo gehobelt wird, Späne fallen, ist so banal, wie es wahr ist. Dass besagtes Hobeln und andere, sich wiederholende Tätigkeiten irgend wann zu einer Schädigung der Muskeln, Nerven etc. führen, ist eine traurige Tatsache, die aber nicht unbedingt die nötige Anerkennung findet.

Ein Maler oder ein Bauarbeiter, ein Mensch, der im Lager große Lasten schleppen muss, aber auch immer häufiger "Büromenschen" erreichen schon weit vor der Rente den Zustand, dass nicht mehr viel geht. Wenn jemand, der permanente Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen hat und nur noch mit Hilfe von Schmerzmitteln überhaupt den Tag übersteht, irgend wann nicht mehr kann und dann auch noch neben den chronischen Schmerzen auch noch den Kampf um Ausgleichszahlungen und Renten führen muss, wird es wirklich unschön. Oftmals heißt es zunächst, dass der Arbeitnehmer simuliert, dann wird zwar die Krankmeldung wegen der Rückenschmerzen oder anderer Malaisen entgegen genommen, aber dass konkret von Arbeitgeberseite eingestanden wird, dass die von ihm gegebene Arbeit auf die Dauer krankmachend sei, ist in vielen Fällen nicht zu erwarten., denn das würde ja bedeuten, dass an den Arbeitsbedingungen etwas nicht stimmen muss.

Die Beweislast liegt bei den Betroffenen

Wenn ein Arbeitnehmer schon beim Chef kaum Anerkennung der Ursachen seiner Leiden erfährt, stellt sich dies im Falle einer dauerhaft vorhandenen Berufsunfähigkeit noch um einiges gravierender dar. Viele Ämter, die Krankenkassen, aber auch die eigentlich "pro" Arbeitnehmer agierenden Berufsgenossenschaften stellen sich quer, wenn jemand wegen chronischer Rückenschmerzen dafür plädiert, eine Rente zu erhalten. Hier geht es schließlich um Geld, um viel Geld, und dies möchte niemand ohne Weiteres ausgeben. Ergo wird der Zusammenhang zwischen der vorliegenden Erkrankung und dem Beruf ganz schlicht dementiert. Die Rückenschmerzen sind eben eine Alterserscheinung, die mit dem Heben, Streichen und den immer gleichen Bewegungen rein gar nichts zu tun hat. Wer darauf beharrt, dass die Rückenschmerzen von der Arbeit herrühren, kommt schnell in die Situation, den Beweis antreten zu müssen.

Rückenschmerzen, Schulterschmerzen - nur eine Alterserscheinung?

Bei solchen Fällen stehen sich also zwei Seiten oft unversöhnlich gegenüber. Arbeit oder Alter, hier hat jede Seite eine eigene Interpretation, dessen, was zu den Malaisen geführt hat. Wer kaum noch ohne Schmerzen durch den Alltag kommt, wird dies Hickhack noch als zusätzlichen Stress wahrnehmen, besonders dann, wenn nicht abzusehen ist, dass er eine Anerkennung seiner Krankheit als berufsbedingt erhalten wird. Um hier nicht mutlos zu werden, sollte man die Angelegenheit an einen Anwalt übergeben. Und die Kosten für den Anwalt? Hier rentiert sich eine Rechtschutzversicherung buchstäblich sehr schnell.

Foto:© DOC RABE Media - Fotolia.com

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Kommentare

  • Gast
    Stefan Mittwoch, 18 November 2015

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das Rückenschmerzen nicht zwingend mit dem Alter zusammenhängen. Ich als relativ junger „Büromensch“ hatte öfters mit Rückenschmerzen zu kämpfen und bin durch Freunde auf das Training mit einer Faszienrolle aufmerksam geworden
    Seither nutze ich regelmäßig eine Blackroll um die Faszien (=Bindegewebe) selbst zu massieren bzw. zu entspannen. Das erhöht deutlich die Beweglichkeit und löst Verspannungen. Viele Nutzer von Faszienrollen sind davon überzeugt. Mir hat es insbesondere bei meinem Problembereich Rücken und den Rückenschmerzen geholfen. Probiert es doch einfach mal aus…
    LG
    Stefan

  • Gast
    P. Freitag, 26 Dezember 2014

    Recht haben und Recht bekommen sind immer zwei Dinge.
    Die Berufsgenossenschaften haben in den letzten 20 Jahren auch massiv angezogen. So zumindest eine persönliche Erfahrung.

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Gast
Gast Sonntag, 04 Dezember 2016