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Die Stoßwellentherapie der Schulter

Veröffentlicht von am in Gesundheit
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Die Stoßwellentherapie der Schulter

Wer sich mit einer Kalkschulter herumplagt, weiß wie höllisch die Schmerzen bei jeder Bewegung sind. Helfen soll eine Stoßwellentherapie. Doch deren Wirkweise ist nicht eindeutig belegt, das haben Prüfer von IGel-Monitor festgestellt. Dabei bestehen durchaus positive Studienergebnisse.

Die Aussichten der Stoßwellentherapie auf die Schulter

Die sogenannte extrakorpolare Stoßwellentherapie (ESWT) sendet kurze und kräftige Schalldruckwellen aus. Durch diese Therapie sollen Schmerzen bei kalkhaltigen Verhärtungen im Muskel-Sehnenapparat der Schulter gelindert werden. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, gilt es die richtige Stoßwellentherapie einzusetzen. Bei der Kalkschulter empfiehlt sich die fokussierte extrakorpolare Stoßwellentherapie, die von Betroffenen teils gut vertragen werden, andere wiederum verspüren trotz mehrerer Anwendungen keine Besserung. Dabei hängt der Erfolg der Behandlung sehr von der korrekten Anwendung des Arztes ab, wenn beispielsweise das Kalkdepot nicht richtig anvisiert wird. Empfohlen werden zwei bis drei Behandlungen in einem Zeitraum von einer bis zwei Wochen. Dabei ist die Wirkung nicht wie allgemein angenommen, die Zerstörung bzw. die Auflösung (Pulverisierung) der Kalkdepots, sondern die Förderung der Durchblutung mit Neubildung von Blutgefäßen. Mit dieser Anwendung soll das betroffene Gewerbe in die Lage versetzt werden, das Kalkdepot abzustoßen. Allerdings kann es bei der Stoßwellentherapie zu Blutergüssen, Rötungen und Schmerzen kommen, es kam aber zu keinen schweren Nebenwirkungen.

Die Schmerzen wurden durch die Stoßwellentherapie gelindert

Kalkablagerungen in der Schulter finden sich häufig, aber nicht bei allen betroffenen Patienten kommt es zu Schmerzen. Vielfach lösen sich die Kalkreste auch wieder auf. Die häufigste Schmerzbehandlung bei Betroffenen sind Schmerzmittel, Physiotherapie, Kälte, bei besonders schweren Fällen kann eine Operation in Erwägung gezogen werden.
Experten zufolge gab es sechs aussagekräftige Studien. Fünf der Studien haben sich mit der fokussierten Stoßwellentherapie beschäftigt, was eine nicht ungerichtete radiale Behandlung ist. Es wurden etwa 500 Patienten die unter Schmerzen litten mit den Stoßwellen behandelt. Da die Auswertung der Studien durch die nichtstabile Qualität der Arbeiten erschwert wurde und die Behandlungschemen nicht miteinander vergleichbar waren, reichen die Prüfungen nicht aus, einen erheblichen Nutzen erkennen zu lassen. Allerdings gibt es nur Hinweise dafür, dass die Stoßwellentherapie in allen Studien die Schmerzen gelindert hat, die Beweglichkeit der Schulter sich erhöht hat und auch die Betroffenen im Alltag davon sehr profitierten.

Die Gefäßneubildung führt zur Auflösung der Kalkschulter

Man kann das Testergebnis nicht nur negativ sehen. Aber aus der Sichtweise der Patienten wäre es wünschenswert, wenn es hochwertige Studien zur Stoßwellentherapie an der Schulter gäbe. Werden eindeutige Ergebnisse ermittelt, so könnten die Kosten auch von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt werden. Es werden die heterogene Qualität von den Studien als auch die unterschiedliche Behandlungsmethotik kritisiert. Die einheitliche Therapieschemata gibt es nicht, die Sitzungszahl, die Art der Stoßwellengenerierung und die Anwendung von Lokalanästhetika unterscheiden sich voneinander. Dabei empfehlen erfahrene Anwender der ESWT, bei einer Kalkschulter die zwei bis dreimalige Anwendung in ein bis zwei Wochen, sollten konservative Therapieversuche keine Besserung erbracht haben. Konservative Behandlungen haben meist Analgetika, nichtsteroidalen Antiphlogistika, physikalische Anwendungen, was allesamt keine evidenzbasierte Fundierung darstellen, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen jedoch übernehmen, auch eine eventuell notwendige Schulteroperation. Letztere Therapie wird bei jedem zehnten Patienten mit Kalkschulter angewandt, wenn es in drei bis sechs Monaten nicht gelungen ist, die Beschwerden zu lindern.


Außerdem ist von Experten zu lesen, dass die Schallstoßwellen appliziert werden, um damit die Kalkdepots in der Schulter zu zerstören. Dabei zeigt die augenblickliche Auffassung der Experten, dass für eine biologische Wirkungen weder die Druckimpulse notwendig sind, als eine indirekte Wirkung, die Induktion zellulärer Reaktionen. Demnach führt die vermehrte Durchblutung mit einer Gefäßneubildung im Bereich der Schulter zur Auflösung der Kalkdepots. Eine schmerzlindernde Wirkung der ESWT kommt wahrscheinlich über die verminderte Freisetzung der Substanz P.

Foto© pankajstock123 - Fotolia.com

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Gast Dienstag, 06 Dezember 2016