Telefon +49 6104 - 953 1234   Kontakt

Schulterhilfe.de News-Blog

Aktuelle News über Gesundheit, Schulter-gesundheit, Sport und Unternehmens-News

  • Home
    Home Hier findest Du alle Beiträge der Seite.
  • Kategorien
    Kategorien Zeigt alle Kategorien.
  • Tags
    Tags Zeigt eine Liste von Tags die im Beitrag verwendet wurden.
  • Autoren
    Autoren Suche nach Mitgliedern.
  • Team-Blogs
    Team-Blogs Suche nach Teams.
  • Login
    Login Anmeldeformular

Die Schulterarthrose - Was ist das und was kann man dagegen tun?

Veröffentlicht von am in Schultererkrankungen
  • Schriftgröße: Größer Kleiner
  • Aufrufe: 5337
  • 0 Kommentare
  • Drucken
Die Schulterarthrose - Was ist das und was kann man dagegen tun?

Eine Schulterarthrose (Omarthrose) zählt zu den verschleißbedingten Erkrankungen der Schulter. Bestimmend ist die Omarthrose durch den Knorpelabrieb im Schulterhauptgelenk. Die Ursache ist darin zu finden, dass die Schulter kein gewichtbelastendes Gelenk ist. Mechanische Überlastungen sind die bekannten Ursachen, ebenso Schäden an der Rotatorenmanschette (Muskel- und Sehnenmantel, der das Schultergelenk stabilisiert und auch bewegt), Umstände nach Operationen, Unfälle und Entzündungen. Bisweilen ist eine kontinuierliche Abnutzung des Gelenkes über Jahre hinweg die Ursache und tritt auch manchmal als Abnutzung wegen eines anderen Schulterschadens auf. Beispielsweise ein Oberarmkopfbruch (Humeruskopffraktur), ein chronischer Rotatorenmanschettendefekt oder Gelenkrheumatismus (sekundäre Arthrose). Je nach Ursache des Gelenkverschleißes wird unterschieden zwischen primärer und sekundärer Schulterarthrose. Die primäre Arthrose der Schulter bezieht sich auf den Altersverschleiß, ohne dass eine Ursache zu finden ist, was zu einer Gelenkalterung zählt. Die idiopatische Arthrose der Schulter ist eine sekundäre Arthrose, bei der bestimmte Ereignisse wie Unfälle oder Krankheiten einhergehen.

Die Beschwerden bei einer Schulterarthrose

Die AC Gelenkarthrose (Schultereckgelenksarthrose) ist eine Arthrose die zwischen Schlüsselbein und Schulterdach zu finden ist. Sie tritt häufig im Alter auf. Aber auch frühere Stürze mit Verrenkungen können die Gelenksarthrose fördern und beschleunigen. Diese Arthrose zeigt sich in schmerzhaften Situationen am oberen Schulterdach, die Schmerzen ziehen bis in den Nacken und in den Oberarm. Da die Knorpelmasse verlustig ist zwischen Oberarmkopf und Schulterpfanne, kommt es zu einem schmerzhaften Aufeinanderreiben der Gelenkflächen.
Die typischen Beschwerden zeigen sich in einer Bewegungseinschränkung in alle Richtungen, besonders bei Rotationsbewegungen, ein Ruheschmerz, ein Bewegungs- und Belastungsschmerz, als auch Reiben und Knirschen bei allen Schulterbewegungen. Oftmals zeigen sich Schwellungen mit Ergussbildung. Aus einer jahrelangen beruflichen als auch sportlichen Überbelastung kann sich eine Arthrose der Schulter bilden. Die Schmerzen zeigen sich zunächst nur bei Belastung oder beim Liegen auf der Schulter späterhin zeigt sich die Schmerzsymptomatik auch im Ruhezustand.

Die Diagnostik Schulterarthrose

Zur Erstellung der Diagnose werden neben der körperlichen Untersuchung folgende Methoden angewandt:
- Röntgenbilder (Nachweis einer Gelenkspaltverschmälerung, exakte Beurteilung des Pfannenverschleißes und der Nachweis von knöchernen Anbauten.
- Ultraschall (Beurteilung der Rotatorenmanschette)
- Kernspintomographie (Beurteilung der Rotatorenmanschette) und eine Tomographie (CT zur Beurteilung der Gelenkpfannenorientierung)

Die konservativen Behandlungsmöglichkeiten

Die Schulterarthrose ist ein Leiden, das fortschreitend ist und nicht geheilt werden kann. In manchen Fällen kann das man Fortschreiten des Knorpelverschleißes verhindern und die Schmerzen lindern. Gerade im Frühstadium können neben konservativen Behandlungsmethoden wie die Gabe von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten Linderung bringen. Auch kann bei einer Arthrose an der Schulter, ein Training mit der Schulterhilfe positiv auswirken. Weil es zum einen für eine bessere Gelenkzentrierung sorgt (kann sich positiv bei einer bestehenden Omarthrose auswirken, weil der Oberarmkopf wieder mittiger und fester in der Gelenkschale geführt wird) und weil das Schulterhilfe Training andererseits den Abstand des Oberarmknochens zum Schulterdach vergrößert, was dazu führen kann, dass der Oberarmkopf nicht mehr so stark an den bei einer AC-Gelenkarthrose betroffenen Teilen des Schulterdaches anstößt. Daneben gibt es die Physiotherapie und die Krankengymnastik, Wärmeanwendungen, Lockerungsübungen oder die Elektrotherapie. Bei besonders starken Schmerzen beispielsweise nach starker Belastung oder Kälteeinwirkung kann der Arzt Kortison und ein schmerzlinderndes Mittel direkt in das Schultergelenk spritzen.
Zu einem späteren Stadium der Schulterarthrose, kann auch eine Schulterarthroskopie (Spiegelung des Schultergelenkes) gemacht werden, damit das Gelenk wieder besser beweglicher wird. Mit einem minimal-invasiven arthroskopischen Eingriff wird das Schultergelenk gereinigt und auch eventuell der Schulterdachschleimbeutel mit entfernt. Sind alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft, so kann als letzter Schritt eine Implantation einer Schulterprothese erfolgen, ein künstliches Schultergelenk. Das sollte wirklich die letzte Therapiemöglichkeit darstellen. Gerade bei einer Arthrose sind die konservativen Möglichkeiten wie das Training mit der Schulterhilfe effektvoll.

Foto:©apops - Fotolia.com

Bewerte diesen Beitrag:

Kommentare

  • Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!

Kommentar hinterlassen

Gast
Gast Sonntag, 04 Dezember 2016