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Das Karpaltunnelsyndrom - Symptome, Diagnose und Tipps!

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Das Karpaltunnelsyndrom - Symptome, Diagnose und Tipps!

Das Karpaltunnelsyndrom: Symptome, Diagnose und Tipps

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Erkrankung der Hände und ist das am vielfachsten vorkommende Kompressionssyndrom eines Nervs. Einfach gesagt wird ein Nerv im Bereich der Handwurzel eingedrückt und beschädigt, dies ist der so genannte Nervus medianus. Noch einfacher gesagt: Es handelt sich beim Karpaltunnelsyndrom um eine schmerzhafte Entzündung am Handgelenk. Bei Frauen kommt das Karpaltunnelsyndrom in etwa drei Mal häufiger vor als bei Männern. Typische Symptome des Karpaltunnelsyndroms sind ein häufiges Einschlafen der Hände, Schmerzen als Erstsymptom sowie Missempfindungen, die von der Hand in den gesamten Arm ausstrahlen und zumeist nachts gegeben sind.

Typische Symptome beim Karpaltunnelsyndrom

Neben Schmerzen als Erstsymptom, Missempfindungen und dem Einschlafen der Hände, welche zumeist nachts auftreten, kommt es im Verlauf der Erkrankung zunehmend zu Beschwerden auch tagsüber. Wenn die Krankheit fortgeschritten ist, kommt es gar zu Muskelschwund insbesondere im Bereich des Daumenballens und einer Schwäche beim Greifen. Die Kraft in den Händen lässt also spürbar nach. Zudem tritt oft eine Minderung des Tastgefühls ein. Wird das Karpaltunnelsyndrom nicht behandelt, kann es zu bleibenden Lähmungen kommen. Leichte Formen des Karpaltunnelsyndroms können noch konservativ behandelt werden, beispielsweise mit einer individuellen Handgelenkschiene. In schweren Fällen ist ein chirurgischer Eingriff unumgänglich. Grundsätzlich bewährt zur Linderung der Symptome hat sich Yoga. In einer Studie wurde das Ergebnis gewonnen, dass Menschen mit Karpaltunnelsyndrom oder Arthrose weniger Schmerzen hatten und weniger empfindlich wurden gegen Belastungen, denen die Hände ausgesetzt sind.

Bei Beschwerden schnell zum Hausarzt und Spezialisten

Wenn oben beschriebene Beschwerden auftreten oder gar sehr stark werden, sollten Sie umgehend Ihren Hausarzt aufsuchen. Diagnostiziert dieser ein Karpaltunnelsyndrom, dann werden Sie zu einem Neurologen überwiesen, wo Sie schnell einen Termin erhalten sollten, gerade bei starken Beschwerden. Um abzuklären, ob und wie stark das Karpaltunnelsyndrom bei Ihnen ist, misst der Neurologe die Nervenleitgeschwindigkeit und prüft auf diese Weise die Verengung des Karpaltunnels. Es werden an verschiedenen Partien der Hand Elektroden aufgeklebt, welche mit einem Messgerät verbunden sind. Das Messgerät misst sodann die Nervenleitgeschwindigkeit. Auf der Basis vorhandener Referenzwerte kann der Neurologe sodann ablesen, inwieweit der Nervus medianus beschädigt ist und wie stark das Karpaltunnelsyndrom bei Ihnen ist. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, jedoch wird durch die Stromimpulse ein Zucken der Finger ausgelöst, welches manche Patienten als nicht angenehm bezeichnen. Sind die Werte sehr hoch bzw. über einem bestimmten Referenzwert, so rät der behandelnde Neurologe in der Regel zu einem operativen Eingriff.

Yoga-Übungen zur Linderung von Beschwerden

Gleich ob Sie operiert werden müssen, eine Operation hinter sich haben oder nur eine relativ leichte Ausprägung des Karpaltunnelsyndroms: Gezieltes Yoga kann Ihnen helfen. Es reichen wenige Übungen und Tipps, um bereits Erfolge und Kräftigung zu erzielen. Hilfreich sind etwa der Full Body Stretch oder der Unterarm-Handgelenk-Twist. Übungen sollten gewissenhaft und individuell für Ihre Bedürfnisse mit einem Physiotherapeuten abgestimmt und erprobt werden. Wenn Sie regelmäßig, beispielsweise in kleineren Arbeitspausen, diese Übungen machen, dann werden Sie langfristig besser mit dem Karpaltunnelsyndrom leben können.

Foto: ©ruigsantos - Fotolia.com

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Gast
Gast Dienstag, 06 Dezember 2016