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Bei allem Spaß: An Fastnacht kein Narr sein

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Bei allem Spaß: An Fastnacht kein Narr sein

Beim Fasching geht es hoch her: Von Weiberfastnacht bis zum Morgen des Aschermittwoch wird gelacht, getanzt, getrunken und vieles mehr. Fröhlichkeit und Frohsinn sind an Fasching nicht nur im Rheinland zu finden, sondern haben sich längst über ganz Deutschland ausgebreitet. Wie schön, dass es die "fünfte Jahreszeit" gibt. Doch halt! Was auf den ersten Blick wie Spannung, Spiel und Spaß aussieht, kann leicht bitterer Ernst werden. Ein Narr, wer die Gefahren der Fastnacht nicht bedenkt.

Die teuflische Wirkung des Alkohols

Fasching ist in aller Regel ein ausgelassenes Freudenfest, begleitet von ohren- und geistbetäubender Musik und verbunden mit hemmungslosem Alkohol- und teilweise auch Drogengenuss. Oft werden insbesondere an Fastnacht die Folgen erhöhten Alkoholkonsums stark unterschätzt. Bedenken Sie stets, dass bereits bei Blutalkoholkonzentrationen von 0,3 Promille Ihre Risikobereitschaft steigt und sich ab 1,0 Promille bei den meisten Menschen Gleichgewichts- und Orientierungsstörungen einstellen.

Vor allem an den sogenannten "tollen Tagen" kommt es vielfach zu Aggressivität, Leichtsinn und schlimmstenfalls zu Gewalt gegen andere, da die Kombination aus Ausgelassenheit und Alkoholgenuss eine teuflische Wirkung entfaltet. Vor allem bei Jugendlichen, die viel empfindlicher auf Alkohol reagieren, sind die Gefahren ungleich größer als bei Erwachsenen. Sie sollten daher an Fastnacht den Konsum alkoholischer Getränke generell ablehnen oder sich zumindest sehr zurückzuhalten.

Das Fest der verkehrten Welt

Das Wort Karneval kommt ursprünglich vom mittellateinischen Begriff "Carne vale" - "Fleisch, lebe wohl", was sich nicht nur auf den Beginn der fleischlosen Fastenzeit bezieht, sondern auch ein letztes "Ausleben des Fleisches", der menschlichen Lüste, bejaht. Und tatsächlich: Nicht selten wird an Fastnacht sexuelle Freizügigkeit praktiziert - mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Zu keiner anderen Zeit im Jahr sind Ehen und Familien so sehr gefährdet, wie zum Fasching. Nicht selten landen im Partytrubel zwei wildfremde Menschen im Bett - vielleicht als "One-Night-Stand", vielleicht für länger. Die Folgen: Tränen, Leid, zerstörte Ehen, kaputte Familien. Was als harmloser Spaß im Fasching beginnt, wird schnell zum Albtraum.

Wenn Sie eine Feier zur Fastnacht besuchen, sollten Sie sich all dieser Gefahren bewusst sein und Vorsicht walten lassen, denn letztlich bestimmen nicht nur Sie selbst und Ihr Tun wie der Abend ausgeht, auch andere Gäste haben Möglichkeiten, den Verlauf des Geschehens zu beeinflussen und Ihnen nachhaltigen Schaden zuzufügen: Wird Alkohol in Ihr Cola- oder Limonade geschüttet, mögen Sie das vielleicht noch schmecken und können darauf reagieren, bei K.O.-Tropfen sieht die Sache schon anders aus.

Unterwegs mit klarem Kopf

In den vergangenen Jahren ist es bei Karnevalsveranstaltungen zu schweren Unfällen gekommen. So wurde im nordrhein-westfälischen Brauweiler ein Kind während des Faschingsumzuges von einem Festwagen erfasst und erlitt erhebliche Beinverletzungen. Insofern sollten Sie nicht nur bei abendlichen Feiern an Fastnacht einen klaren Kopf bewahren, sondern auch während die Kamellen fliegen. Und wussten Sie eigentlich schon, dass sich Grippe und andere ansteckende Krankheiten während der Faschingszeit explosionsartig verbreiten?

Neben all diesen Gefahren hat insbesondere der späte Heimweg nach der Faschingsparty Tücken. Vermutlich werden Sie nicht auf den Gedanken kommen, alkoholisiert in Ihr Auto zu steigen, doch als Fußgänger sind Sie im angeheiterten Zustand genauso gefährdet, denn im Fastnachtsdunkel werden Sie schnell zum Opfer eines Übergriffs - vom Handtaschen- oder Handyraub bis hin zur Vergewaltigung.

Übrigens: Die Gefahren derartig ausgelassener Feste sind nicht neu. Schon für Belsazar, den letzten König des babylonischen Weltreiches, war ein derartig ausschweifendes Treiben die finale Mahlzeit seines Lebens - noch in derselben Nacht starb er, trat vor Gott und musste Rechenschaft ablegen. Seien Sie daher kein Narr, sondern passen Sie gut auf sich auf - damit der Fasching nicht in einer Katastrophe endet.

Foto: ©Kzenon - Fotolia.com
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Gast Sonntag, 04 Dezember 2016